Hollerblütensirup erfreut sich großer Beliebtheit. Viele nutzen ihn als süßenden Zusatz für verschiedene Speisen und Getränke. Die haltbaren Eigenschaften des Sirups sind gut bekannt. Es gibt jedoch einige wichtige Aspekte zu beachten insbesondere wenn man Schlieren im Sirup entdeckt. Ist der Sirup dann noch genießbar?
Zunächst einmal – die hohe Zuckerkonzentration im Hollerblütensirup bewirkt, dass er normalerweise eine sehr lange Haltbarkeit aufweist. Allerdings können Temperaturwechsel dazu führen: Dass sich Zuckerkristalle bilden. Diese Kristallisation ist deckungsgleich mit dem was man bei Honig beobachten könnte. Oft sind solche Schlieren also ein natürlicher Prozess. Die Frage bleibt – ob sie schädlich sind oder nicht.
Nach dem Öffnen einer Flasche kann der Sirup Schlieren ausarbeiten. Dies ist nicht automatisch ein Zeichen von Verderb allerdings vielmehr ein Hinweis auf die vorgenannten Zuckerauskristallisierungen. Sollte man solche Kristalle bemerken ´ reicht es oft aus ` den Sirup leicht zu schütteln oder ihn etwas wärmer zu lagern. Solange das Haltbarkeitsdatum noch gilt und keine Fehler bei der Herstellung aufgetreten sind, bleibt der Genuss in der Regel unbedenklich.
Vorsicht ist jedoch geboten, wenn man auf Schimmel oder andere Anzeichen von Verderb stößt. Wie sieht es aus, wenn der Sirup schwarz wird? Ein klarer Hinweis darauf: Der Sirup ungenießbar geworden ist. Pilze oder Schimmel bilden sich oft – wenn der Sirup nicht korrekt eingekocht wurde. Der Verzehr von solchem Sirup kann ernsthafte gesundheitliche Risiken mit sich bringen.
Im Großen und Ganzen bleibt festzuhalten, dass Hollerblütensirup aufgrund seines Zuckergehalts und seiner natürlichen Säuren eine lange Haltbarkeit aufweist. Schlieren oder Kristalle können oft ignoriert werden solange keine anderen Anzeichen für Verderb vorliegen. Die persönliche Kontrolle des Sirups und die Überwachung seiner Beschaffenheit nach dem Öffnen sind entscheidend. Wichtig bleibt – ebenfalls wenn keine Sichtbares zu erkennen ist, sollte man in jedem Fall auf die eigene Wahrnehmung hören. Spätestens, wenn Unsicherheiten entstehen, lohnt sich eine Überprüfung. So bleibt der Genuss von Hollerblütensirup sicher und erfreulich.
