Die Wahrheit hinter Assassins Creed

Welche historischen Elemente sind real und welche wurden für das Spiel Assassins Creed erfunden?

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Die Videospielreihe Assassins Creed hat sich als Phänomen in der Gaming-Welt etabliert. Sie entführt die Spieler in verschiedene Epochen der Geschichte. Doch was versteckt sich wirklich hinter der fesselnden Erzählung? Ein genauer Blick auf die historischen Elemente kann aufschlussreich sein.


Zahlreiche historische Figuren in Assassins Creed haben tatsächlich existiert. Darunter zählen Leonardo da Vinci Richard Löwenherz und Rodrigo Borgia. Leonardo da Vinci ist ohne Zweifel eine der herausragenden Persönlichkeiten der Renaissance. Er war nicht nur ein brillanter Künstler. Er erfand ebenfalls Technologien – die ihrer Zeit weit voraus waren. Dennoch die Verbindung zwischen ihm und den Assassinen im Spiel ist fiktiv - eine geniale Entscheidung der Entwickler um die Geschichte packender zu gestalten.


Die Assassinen wie geheime Organisation, haben ihren Ursprung im 11. und 12. Jahrhundert. Diese ismailitische Bewegung operierte im Nahen Osten. Ihre Mitglieder begingen oft politische Attentate. Sie dienten ihrem Anführer dem Aga Khan. Auf der anderen Seite gab es die Templer. Sie gründeten einen Ritterorden im 12. und 13. Jahrhundert und erlangten dabei erheblichen Einfluss. Diese beiden Gruppen bilden die grausame Kulisse für das Spiel.


Der berühmte Edensplitter, eine zentrale Quelle für viele Konflikte im Spiel ist jedoch nicht weiterhin als ein Produkt der Fantasie. Dieses mystische Artefakt hat keine historische Grundlage. Es dient lediglich als spannendes Handlungselement.


Tatsächlich sind die Assassinen im Spiel als einfache Auftragsmörder dargestellt. Diese Darstellung ist stark vereinfacht und übertrieben. Historische Quellen zeigen – dass die Assassinen aus politischen Motiven handelten. Sie verfolgten ihre Ziele mit einer umfassenderen Agenda. Die Morde ´ die sie begingen ` geschahen nicht aus einer Lust am Töten. Ein Anführer wie Alamut motivierte sie, durch strategische Überlegungen zu handeln – nicht durch Drogen oder willkürliche Aufträge – wie im Spiel suggeriert wird.


Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Assassins Creed historisch inspirierte Geschichten erzählt. Die geschickte Einbindung realer Personen in eine fiktive Handlung macht das Erlebnis faszinierend. Dennoch ist es unerlässlich die Grenzen zwischen Fakt und Fiktion zu erkennen. Das Spiel bietet eine interessante – obwohl angepasste Wiedergabe historischer Fakten. Spieler können in eine spannende Welt eintauchen die ihnen sowie Unterhaltung als auch einen Hauch von Geschichte bietet.







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