Polizei rufen bei häuslicher Gewalt?

Wie gehe ich mit psychischer Diskriminierung durch einen Stiefvater um?

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Häusliche Gewalt - Ein ernsthaftes Thema


Psychische Diskriminierung ist weit verbreitet und ähnelt schädlich wie körperliche Gewalt. Hat man Angst, dass aus diesen psychischen Übergriffen körperliche Gewalt resultieren könnte ist schnelles Handeln notwendig. In derartigen Fällen scheint es logisch die Polizei zu kontaktieren. Doch gibt es hierbei zahlreiche Fragen und Unsicherheiten — wie mit einer solchen Situation umgegangen wird ist entscheidend.


Zunächst einmal: Was ist häusliche Gewalt? Häusliche Gewalt umfasst körperliche sowie ebenfalls psychische Gewalt. In vielen Ländern sind die gesetzlichen Bestimmungen klar: Die Polizei muss eingreifen, wenn ein Anruf eingeht der auf Gewalt hinweist. Auch wenn die Situation nur psychischer Natur scheint ´ ist es erlaubt ` die Polizei zu alarmieren.


Eine Umfrage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aus dem Jahr 2022 zeigt, dass etwa 23% der Frauen in Deutschland häusliche Gewalt erlebt haben – ein besorgniserregender Wert der die Relevanz dieses Themas verdeutlicht. Die Gefahr von körperlicher Gewalt in solchen Konstellationen ist nicht zu unterschätzen.


Individuelle Situationen erfordern individuelle Bewertungen


Darüber hinaus sollte man wissen, dass jede Situation anders ist. Die Polizei wird die Umstände in jedem Einzelfall prüfen obwohl dabei der Schutz und das Wohl des Betroffenen im Vordergrund stehen. Es ist äußerst bedeutend, IHNEN – den Entscheidern – zu vermitteln, warum man sich bedroht fühlt. Dies kann bereits der erste Schritt zu einer Lösung sein. Hast du Bedenken, dass es gewalttätig werden könnte – zögere nicht. Die Polizei ist dafür da.


Zusätzlich ist die Nutzung anderer Ressourcen von großer Bedeutung. Institutionen wie das Jugendamt oder Beratungsstellen können in solchen Krisenzeiten wertvolle Hilfestellung geben. Sie helfen dir dabei einen Sicherheitsplan zu ausarbeiten und dir die nötigen Informationen zu verschaffen um rechtliche Schritte einzuleiten.


Unterstützung finden


Sei es ein 💬 mit Lehrer:innen oder anderen Vertrauenspersonen – Unterstützung kann in unterschiedlichsten Formen kommen. Du bist nicht alleine. Auch Frauenhäuser stellen eine wichtige Anlaufstelle dar und bieten oft sichere Unterkunftsmöglichkeiten.


Es ist entscheidend, in Drogentiefen einer solchen belastenden Situation nicht alleine zu sein. In Deutschland gibt es mittlerweile viele Hilfsmöglichkeiten. In Ballungszentren vernetzen sich Frauenhäuser Beratungsstellen und andere Organisationen. Sie fungieren als Schnittstelle zu weiteren Ressourcen ´ die dir helfen können ` aus einer gefährlichen Situation herauszukommen.


Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Polizei zu rufen, wenn du Gewalt oder Bedrohung erfährst — sei es körperlich oder psychisch — ist sowie gerechtfertigt als auch wichtig. Sie wird die erforderlichen Maßnahmen ergreifen um deine Sicherheit zu gewährleisten. Die Beschäftigung mit dem Thema häusliche Gewalt und psychische Diskriminierung ist nicht nur für die Betroffenen von Bedeutung, allerdings auch für die Gesellschaft insgesamt. Nur ´ wenn wir das Problem ansprechen ` können wir an einer Lösung arbeiten.







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