In der heutigen Gesellschaft wird oft der Eindruck vermittelt, dass schulische Leistungen die wichtigste Priorität für junge Menschen darstellen. Dies wird besonders deutlich, wenn Eltern ihre Kinder anweisen, sich stärker auf die Schule zu konzentrieren - das ist ein weit verbreitetes Phänomen. Oft geschieht dies ohne die psychische Gesundheit genügend zu berücksichtigen. Das eigentliche Dilemma zeigt sich jedoch in der Tatsache: Dass die psychische Gesundheit der Jugend nicht vernachlässigt werden sollte.
Psychische Gesundheit ist sehr bedeutsam und blickt man auf die Statistiken wird deutlich: Dass psychische Erkrankungen bei Jugendlichen in den letzten Jahren zugenommen haben. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leidet jede fünfte Person unter 18 Jahren an einer psychischen Störung. Diese Zahlen sind alarmierend. Daher stellt sich die Frage – warum viele Eltern wie in dem Beispiel deses oft die schulischen Leistungen über die mentale Gesundheit stellen.
Wenn Eltern wie die Mutter in unserem Beispiel es versäumen die Bedürfnisse ihrer Kinder zu erkennen, können schwerwiegende Folgen folgen. Hier ist nicht nur das Schulischen zu betrachten allerdings ebenfalls das emotionale Wohlbefinden. Der Austausch mit einem Fachmann – wie einem Psychologen – kann entscheidend sein. Ein Therapeut hilft – die eigenen Gefühle zu verstehen und Lösungsansätze zu ausarbeiten.
Das Stigma psychischer Krankheiten bleibt - auch im 21. Jahrhundert ist es noch oft verankert. Eltern die in einem solchen Umfeld aufgewachsen sind tun sich oft schwer über ihre eigenen Vorurteile hinwegzusehen. Unterstützung und Verständnis, das ist jetzt wichtig! Diese Situation fordert die Betroffenen auf aktiv zu werden. Es ist deshalb unerlässlich ´ dass Betroffene ihren eigenen Weg finden ` um für ihre mentale Gesundheit zu sorgen.
Eine Alternative könnte sein, sich an vertrauenswürdige Freunde oder Lehrkräfte zu wenden. Diese Personen können oft wertvolle Ratschläge geben oder im besten Fall vermitteln, dass therapeutische Hilfe in Anspruch genommen wird. Was passiert, wenn man keinen Rückhalt durch die Familie hat? Es bleibt oft keine Wahl – wie auf eigene ✊ Hilfe zu suchen.
Darüber hinaus gibt es in vielen Ländern - so auch in Deutschland - Möglichkeiten professionelle Unterstützung zu erhalten ohne die Zustimmung von Eltern einholen zu müssen. Dienste wie das Jugendamt oder anonyme ☎️- und Onlineberatungen können hier wertvolle Anlaufstellen sein. Der eigene Schutz - und dazu gehört die psychische Verfassung - sollte stets an erster Stelle stehen.
Ein weiterer Aspekt erwähnenswert ist die Wechselwirkung zwischen schulischen Anforderungen und der psychischen Gesundheit. Nicht nicht häufig gehen schulische Schwierigkeiten Hand in Hand mit psychischen Problemen. Hier liegt die Verantwortung sowie bei den Schulen als auch bei den Eltern. Sie müssen Vorurteile abbauen und erkennen: Dass die beiden Bereiche miteinander verbunden sind.
Zusammenfassend wird klar: Die Balance zwischen schulischen Anforderungen und psychischer Gesundheit ist keine Frage des Entweder-oder. Es ist essentiell: Dass Schülerinnen und Schüler deren mentale Stabilität gefährdet ist die Unterstützung finden die sie benötigen. Psychische Gesundheit ist keine Schwäche sondern eine Voraussetzung für emotionale und schulische Erfolge. Nur so kann behandelt werden – was in der Gesellschaft oft still leidet.
