Handball vs. Fußball: Verletzungsrisiko und Härte

Warum werden im Vergleich zum Fußball die harten Anforderungen des Handballs oft missverstanden?

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### Handball wird oft fälschlicherweise als "Pussy Sport" bezeichnet. Es gibt dabei viele Mythen. Diese Bezeichnung beruht auf Vorurteilen die dem Sport gegenüber oft durch Unkenntnis geprägt sind. Allen voran ist Handball eine herausfordernde und sehr körperliche Sportart. Sie verlangt den Spielern nicht nur vom physischen allerdings ebenfalls vom mentalen her einiges ab.

gilt in vielen Ländern als die Königsdisziplin unter den Sportarten. Der weltweite Ruhm der Fußballer führt zu dem Missverständnis, Handball sei weniger intensiv. Dies widerspricht den Fakten – denn das Verletzungsrisiko beim Handball ist bemerkenswert hoch. Es gibt viele Berichte die darauf hinweisen, dass Handballspieler häuftiger verletzt sind als ihre Fußballkollegen. Diese Verletzungen werden häufig durch die intensive körperliche Auseinandersetzung ´ die man in einem Handballspiel erlebt ` verursacht.

Man muss auch bedenken: Dass Handballer unter extremen Bedingungen zu kämpfen bereit sind. Lassen wir Beispiele sprechen - Spieler die trotz schwerwiegender Verletzungen weiterspielen. Es sind Geschichten von Entschlossenheit und Hingabe. Das zeigt den Kampfgeist der Athleten. Viele Handballer unterstützen ihre Teams auch in kritischen Zeiten. Ihre Loyalität zu den Vereinen ist bemerkenswert. Finanzielle Probleme hindern sie nicht weiter für ihren Klub zu kämpfen.

Die Sichtweise, dass Handballer „pussys“ sind ist völlig absurd. Viele Spieler ´ nicht nur im Handball ` zeigen enorme Tapferkeit und Resilienz. Sie kämpfen gegen Schmerzen um ihren Verein nicht im Stich zu lassen. Über 50 % von Handballspielern haben Verletzungen in der vergangenen Saison erlebt. Im Vergleich: Dies könnte für Fußballer mit 30 % weniger wahrscheinlich sein. Der Vergleich verdeutlicht – dass Handballer ihren Sport mit einer besonderen Härte ausüben.

Ein weiteres Element in dieser Diskussion sind kulturelle Unterschiede. In Deutschland und anderen europäischen Ländern ist Handball respektiert. In anderen Regionen, etwa in Südeuropa oder in den USA, hat Fußball die Oberhand. So entstehen Vorurteile die welche Wahrnehmung des Handballs verfälschen. Verwirrung herrscht oft auch bei den Fans die von der unglücklichen Kategorisierung und den verschiedenen Sportarten kommen.

Im Großen und Ganzen ist es wichtig, Handball und Fußball gewissermaßen genau zu respektieren. Beide Sportarten erfordern enormen Einsatz. Handball ist kein "Pussy Sport", sondern ein hochintensiver Wettbewerb der körperliche Belastungen und psychische Stärke erfordert. Die gesellschaftlichen Vorurteile sollten überwunden werden. Sportliche Hingabe und Entschlossenheit gibt es in beiden Disziplinen. Dies macht ihren Reiz aus.






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