Dynamische Vergabe von IP-Adressen

Warum ändert sich meine IPv4-Adresse ständig und was passiert, wenn ich die Änderung der IP-Adresse ausstelle?

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Die IPv4-Adresse ist ein essenzieller Bestandteil der Internetkommunikation. Sie wird in den meisten Fällen dynamisch - also wechselnd - von einem DHCP-Server vergeben. In Privathaushalten geschieht dies oft durch den Router. Im Internet ist der Internet Service Provider (ISP) verantwortlich dafür, woher diese Adressen kommen. Lokale IPv4-Adressen innerhalb eines Heimnetzwerks - was bedeutet, in deinem WLAN - können über einen DHCP-Server dynamisch vergeben werden. Diese Adressen sind meistens für eine begrenzte Zeit ´ genannt Lease ` gültig.

Statische vs․ Dynamische IP-Adressen


Ein Nutzer ist in der Lage, eine feste IP-Adresse manuell im Router oder in den Verbindungseinstellungen einzurichten. Dies hat insbesondere den Vorteil – dass sich die Adresse nicht ändert. Nichtsdestotrotz gibt es bestimmte Rahmenbedingungen. Globale IPv4-Adressen zum Beispiel werden vom ISP bereitgestellt; diese Adressen sind an den Vertrag gekoppelt, den der Nutzer abgeschlossen hat. Manchmal können diese sich ähnlich wie ändern abhängig von verschiedenen Faktoren wie Vertragsart oder Tarif. Statische IP-Adressen sind selbstredend teurer und oft nur für Geschäftskunden zugänglich.

Die Auswirkungen der IP-Änderung auf Heimnetzwerke


Wenn in deinem Netzwerk das Ändern der IP-Adresse ausgestellt wird, bezieht sich dies in der Regel nur auf die lokale IP-Adresse. Deine Geräte innerhalb des Netzwerks haben dadurch eine unveränderte Adresse. Doch für die globale IP-Adresse bleibt dieser Zustand unverändert, es sei denn - ein spezieller Vertrag über eine feste IP-Adresse wird abgeschlossen. Verbraucheranschlüsse stellen üblicherweise die Anfragen ins Internet über diese dynamische IP-Adresse. Dabei ist das normalerweise kein Problem - für den alltäglichen Gebrauch, sagen wir zum Beispiel zum Surfen oder Streamen.

Die Situation kann allerdings komplexer werden wenn du Server betreibst. Wenn diese Server auf einer festen IP-Adresse effizient zugänglich sein sollen, führst du möglicherweise in eine Sackgasse. Ganz wichtig: Die meisten privaten Internetanschlüsse besitzen asymmetrische Bandbreiten. Das bedeutet – diese sind für schnelles Herunterladen jedoch langsames Hochladen ausgerichtet. Für Hosting-Zwecke oder Serverbetrieb ist das suboptimal.

Lösungsmöglichkeiten und der VPN-Einsatz


Eine wertvolle Lösung könnte der Einsatz eines VPNs sein. Durch ein Virtuelles Privates Netzwerk erhältst du die Möglichkeit, allen Geräten innerhalb deines lokalen Netzwerkes - LAN - zusätzliche feste IP-Adressen zuzuweisen. Diese sind dann ebenfalls von außen erreichbar. Dies könnte insbesondere für Online-Services, Gaming-Server oder per Fernzugriff benötigte Server von Bedeutung sein.

Zudem hier noch ein wichtiger Punkt: Die Vergabe von IP-Adressen hängt stark vom Anbieter ab. Unterschiedliche Verträge und Dienste variieren diesbezüglich erheblich. Die Verwendung eines VPN kann zwar die IP-Adresse ändern, aber ist normalerweise für den Nutzer nicht steuerbar. Die meisten IP-Adressen werden auch weiterhin von deinem Internetprovider selbst vergeben.

Fazit


In der Summe ändert sich die IPv4-Adresse fortwährend, weil die Adressen begrenzt sind und dynamisch durch DHCP-Server verwaltet werden. Die Festlegung oder Änderung dieser IP-Adressen ist stark von den spezifischen Verträgen und den verfügbaren Diensten des Internetproviders abhängig. Ein klarer Umgang mit diesen Aspekten ist für die korrekte Nutzung des Internets und für Heimnetzwerke entscheidend.






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