Welpen sind von Natur aus verspielte lebhafte Geschöpfe. Wenn die Zähne eines 4⸴5 Monate alten Welpen zwicken – das ist oft der Ausdruck von Übermut und Spielfreude. Diese Verhaltensweisen sind physiologisch bedingt jedoch nicht immer gewünscht. Daher ist es essenziell – wie verantwortungsvoller Hundehalter klare Grenzen zu setzen. Aber wie lässt sich diese Herausforderung meistern?
Konsequenz und Grenzen
Von Anfang an – klare Regeln sind unerlässlich. Ein Welpe versteht nicht, dass es unerwünscht ist, beim Spielen zu zwicken oder übermäßig zu bellen. Konsequent zu handeln ist deshalb der Schlüssel. Verbale Rückmeldungen wie „Nein“ sind hilfreich um dem Welpen zu signalisieren, dass sein Verhalten nicht akzeptiert wird. Ohne eine klare Antwort kann er Schwierigkeiten damit haben Grenzen zu erkennen.
Abbruchkommandos einführen
Abbruchkommandos spielen eine entscheidende Rolle beim Training. Ein Welpe muss lernen, dass bestimmte Wörter – wie „Aus“ oder „Nein“ – mit seinen unerwünschten Verhaltensweisen verbunden sind. Zu beachten ist – dass die Wirksamkeit dieser Kommandos von der konsequenten Anwendung abhängt. Der Welpe reagiert unterschiedlich – der erziehende Halter muss Geduld zeigen.
Alternative Verhaltensweisen fördern
Das Einführen von alternativen Verhaltensweisen ist ebenfalls von Bedeutung. Beispielsweise kann das Kommen auf Ansage oder das Setzen als erwünschtes Verhalten etabliert werden. Solche Kommandos lenken den Welpen ab und bringen ihn aus seinem aufgeregten Zustand. Eigentlich leicht – wenn die Übung kontinuierlich erfolgt.
Beißhemmung trainieren
Ein zentraler Aspekt – die Beißhemmung. Der Welpe muss verstehen lernen, dass das Beißen in die Haut schmerzhaft ist. Zu diesem Zweck ist positive Verstärkung anzuwenden. Sobald der Welpe sanft spielt – wird dieses Verhalten mit Lob oder Leckerchen belohnt. So lernt er; sanfter mit seinen Spielpartnern umzugehen.
Ruhe und Geduld
Ein ruhiger Umgang ist entscheidend. Aufgeregte Reaktionen auf das Verhalten des Welpen verstärken Probleme. Verweilt der Halter in einem ruhigen und konsequenten Zustand, erlernt der Welpe schneller das passende Spielverhalten. So wird die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier gestärkt.
Wildheit akzeptieren
Man sollte jedoch nicht vergessen – ein gewisses Maß an Wildheit ist normal. Ein Welpe durchläuft Entwicklungsphasen, in denen Übermut Teil seiner Natur ist. Verständnis zu zeigen ist unumgänglich, während gleichzeitig disziplinarische Maßnahmen ergriffen werden. So wird ein harmonisches Zusammenleben auch in Zukunft gewährleistet.
Fazit: Geduld und Konsequenz
Abschließend – der Umgang mit einem zwickenden und bellenden Welpen erfordert in hohem Maße Geduld und Zeit. Mh. Die Erziehung sollte stets klar und identisch erfolgen. Mit Beachtung der natürlichen Verhaltensweisen des Welpen und effektiven Trainingsmethoden ist das Ergebnis greifbar. So wird es gelingen, das Zwick- und Bellverhalten beim Spielen abzutrainieren und die Kontrolle über das Verhalten des Welpen zu behalten.
