Die Sprache Englisch im zweiten Weltkrieg in Deutschland
Wie wurde die englische Sprache im nationalsozialistischen Deutschland während des Zweiten Weltkriegs wahrgenommen und behandelt?
Im Schatten des Zweiten Weltkriegs erlebte die englische Sprache in Deutschland eine überraschend ambivalente Beziehung. Trotz der Vielzahl von Vorbehalten gegenüber allem · was mit den Alliierten oder dem Feind assoziiert wurde · wurde Englisch nie offiziell verboten. Stattdessen galt die Sprache in den Jahren 1936 und 1937 an vielen weiterführenden Schulen als erste Fremdsprache. Diese Festlegung ist auf die groteske Rassenpolitik der Nazis zurückzuführen.
Die Nazis betrachteten Englisch – so absurd es ebenfalls klingt – als die Sprache eines "artverwandten" Volkes. Dieses Denken illustriert die Komplexität der nationalsozialistischen Ideologie. Sie war geprägt von Widersprüchen und einem stark ausgeprägten Nationalismus. Auch die Herrschaft über den Bildungssektor führte dazu: Dass Englisch weiterhin an Schulen unterrichtet wurde. Dies zeigt – dass die regimeinternen Akteure durchaus die Relevanz der Sprache erkannten.
Im Alltag der Deutschen blieb der Zugang zu englischsprachigen Radiosendern bestehen. Obwohl die Regierung diese Programme nicht förderte ´ ermutigte sie die Bevölkerung nicht ` den Kontakt zu solchen Inhalten gänzlich zu vermeiden. Dies verdeutlicht eine gewisse Ambivalenz. Eine gesunde Skepsis gegenüber der Alliierten-Propaganda stand im Raum, obwohl noch war die Neugier der Deutschen auf externe Informationen nicht zu unterdrücken.
Ein besonders drastisches Beispiel für dieses Spannungsfeld stellt der Sender 📻 London dar. Das Hören dieses Senders war strikt verboten und die Strafe auf ein Vergehen könnte die Todesstrafe gewesen sein. Solche Maßnahmen verdeutlichten die strategischen Überlegungen des Regimes. Radio London propagierte den Erfolg der Alliierten ´ ein Umstand ` der für die nationalsozialistische Propaganda absolut inakzeptabel war. Diese Umstände illustrieren die paradoxe Beziehung zwischen der Wahrnehmung der englischen Sprache und der Realität der Kriegszeit.
Englisch wurde vor allem an Universitäten durch Anglisten und Amerikanisten gelehrt. Dies zeigt – dass die Nazis zwar politische Vorbehalte hatten freilich viele akademische Stimmen der englischen Sprache nicht ignorieren konnten. Die akademische Welt weitete ihre Anerkennung für Englisch auch zu Zeiten anhaltender Waffenkriege nicht ein. Selbst während des Krieges blieb das Fach Englisch ein integrativer Bestandteil des Bildungsangebots.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass die englische Sprache im nationalsozialistischen Deutschland während des Zweiten Weltkriegs nicht verboten war. Trotz der politischen Animositäten blieb Englisch als relevante Sprache sowie im Bildungssystem als auch im Alltag präsent. Die verbotenen Sendungen und die Repression gegenüber bestimmten Medien waren eher präventive Maßnahmen um den Informationsfluss zu kontrollieren. Damit spiegelt sich eine interessante · obwohl tragische Facette der deutschen Geschichte wider · die ein eindrucksvolles Bild von den Widersprüchen im Nationalsozialismus liefert.
Die Nazis betrachteten Englisch – so absurd es ebenfalls klingt – als die Sprache eines "artverwandten" Volkes. Dieses Denken illustriert die Komplexität der nationalsozialistischen Ideologie. Sie war geprägt von Widersprüchen und einem stark ausgeprägten Nationalismus. Auch die Herrschaft über den Bildungssektor führte dazu: Dass Englisch weiterhin an Schulen unterrichtet wurde. Dies zeigt – dass die regimeinternen Akteure durchaus die Relevanz der Sprache erkannten.
Im Alltag der Deutschen blieb der Zugang zu englischsprachigen Radiosendern bestehen. Obwohl die Regierung diese Programme nicht förderte ´ ermutigte sie die Bevölkerung nicht ` den Kontakt zu solchen Inhalten gänzlich zu vermeiden. Dies verdeutlicht eine gewisse Ambivalenz. Eine gesunde Skepsis gegenüber der Alliierten-Propaganda stand im Raum, obwohl noch war die Neugier der Deutschen auf externe Informationen nicht zu unterdrücken.
Ein besonders drastisches Beispiel für dieses Spannungsfeld stellt der Sender 📻 London dar. Das Hören dieses Senders war strikt verboten und die Strafe auf ein Vergehen könnte die Todesstrafe gewesen sein. Solche Maßnahmen verdeutlichten die strategischen Überlegungen des Regimes. Radio London propagierte den Erfolg der Alliierten ´ ein Umstand ` der für die nationalsozialistische Propaganda absolut inakzeptabel war. Diese Umstände illustrieren die paradoxe Beziehung zwischen der Wahrnehmung der englischen Sprache und der Realität der Kriegszeit.
Englisch wurde vor allem an Universitäten durch Anglisten und Amerikanisten gelehrt. Dies zeigt – dass die Nazis zwar politische Vorbehalte hatten freilich viele akademische Stimmen der englischen Sprache nicht ignorieren konnten. Die akademische Welt weitete ihre Anerkennung für Englisch auch zu Zeiten anhaltender Waffenkriege nicht ein. Selbst während des Krieges blieb das Fach Englisch ein integrativer Bestandteil des Bildungsangebots.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass die englische Sprache im nationalsozialistischen Deutschland während des Zweiten Weltkriegs nicht verboten war. Trotz der politischen Animositäten blieb Englisch als relevante Sprache sowie im Bildungssystem als auch im Alltag präsent. Die verbotenen Sendungen und die Repression gegenüber bestimmten Medien waren eher präventive Maßnahmen um den Informationsfluss zu kontrollieren. Damit spiegelt sich eine interessante · obwohl tragische Facette der deutschen Geschichte wider · die ein eindrucksvolles Bild von den Widersprüchen im Nationalsozialismus liefert.
