Der Weg zur Zertifizierung als Handyreparaturwerkstatt – Ein Überblick

Wie erhält man ein Zertifikat für Handyreparaturen und was sind die Herausforderungen?

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Wenn jemand die Absicht hat eine zertifizierte Handywerkstatt zu gründen gibt es mehrere Schritte zu beachten. Zunächst einmal sind Techniker Schulungen unerlässlich. Diese Schulungen müssen in der Regel auf eigene Kosten durchgeführt werden. Sehr teuer können sie werden – die Ausgaben für diese Schulungen fangen oft im hohen vierstelligen Bereich an. Nach Abschluss der Schulungen musst Du anschließend ein Audit bei dem jeweiligen Hersteller beantragen.


Dieses Audit wird von Mitarbeitern des Herstellers durchgeführt. Sie kommen unangekündigt um Deine Werkstatt zu inspizieren. Vorraussetzung ist – dass die Werkstatt nach den spezifischen Herstellerrichtlinien eingerichtet ist und ebenfalls so arbeitet. In der heutigen Zeit sind die Anforderungen jedoch enorm gestiegen. Das bedeutet: Dass Werkstätten die Zertifikate für Reparaturen beantragen sich auf eine umfassende Kontrolle einstellen müssen.


Nach dem erfolgreichen Abschluss des Audits erhältst Du ein Zertifikat. Dieses bescheinigt Dir, dass Du ein Jahr lang berechtigt bist, Reparaturen durchzuführen – allerdings ohne Lötarbeiten. Das ist eine entscheidende Einschränkung. Jedes Zertifikat gilt nur für einen speziellen Hersteller. Somit musst Du für jeden Hersteller ´ mit dem Du arbeiten möchtest ` einen eigenen Zertifikatierungsprozess durchlaufen. Es steht bei der Zertifizierung viel auf dem Spiel. Man fragt sich oft ist es das wirklich wert?


Die Realität ist, dass es momentan ziemlich schwierig ist wie Werkstatt eine offizielle Autorisierung zu erhalten. Laut aktuellen Informationen gibt es derzeit keine neuen Zertifizierungen für Werkstätten was die Situation weiter verkompliziert.


Was bedeutet es also, ein Zertifikat zu erhalten? In den meisten Fällen bekommst Du lediglich eine Rechnung vom Reparateur. Darin steht vermerkt – welche Reparaturen durchgeführt wurden.


Zusammengefasst – die Schritte zur Zertifizierung sind lang, teuer und mit vielen Hürden behaftet. Ob man am Ende tatsächlich als zertifizierte Werkstatt anerkannt wird, bleibt fraglich. Schulungen sind ein Muss – und ohne diese ist eine Zertifizierung schlichtweg unmöglich. Wer dies bedenkt ´ sollte sich ebendies überlegen ` ob der Aufwand lohnt. Es ist ein Weg – der viel Durchhaltevermögen erfordert.