Hündinnen und der erste Deckakt: Was Sie als Halter wissen sollten

Wie erkennt man die geschlechtliche Reife einer Hündin und worauf sollte man achten, um eine ungewollte Trächtigkeit zu vermeiden?

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Wenn eine Hündin in die Pubertät kommt, kann das für viele Halter Fragen aufwerfen. Insbesondere wenn das erste Mal eine läufige Hündin beobachtet wird, kommt oftmals Unsicherheit auf. Ist die Hündin bereits geschlechtsreif? Wie läuft der Akt der Fortpflanzung ab? Hierbei bleibt es entscheidend - viele Hundehalter müssen sich über diese Themen informieren.


Die Läufigkeit dieser natürliche Zyklus tritt bei Hündinnen in der Regel zwischen dem sechsten und dem zweiten Lebensjahr auf. Ein erster Hinweis auf die bevorstehende Läufigkeit sind Veränderungen im Verhalten. Manchmal ist die Hündin zickiger. Andererseits zeigen sich diese fordere und starke Verhaltensänderungen nicht immer sofort. So können einige Hündinnen bereits vor der ersten Blutung verschiedene körperliche Veränderungen aufweisen.


Besonders entscheidend ist die Phase der Standhitze. Diese beginnt typischerweise gegen Ende der Läufigkeit. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Hündin empfangsbereit für Rüden. Hierbei kann es tatsächlich passieren: Dass ein Anhören zwischen Hündin und Rüde zu demotivierenden Versuchen bei jungen Rüden führt jedoch oft ist dies weiterhin eine Zurschaustellung von Dominanz als ein ernsthafter Fortpflanzungsakt.


Erfahrene Rüden benötigen lediglich einige Sekunden um den Deckakt einzuleiten. Dies geschieht nicht ohne eine gewisse Spannung zwischen den beiden Tieren. Bei einer Hündin erfolgt nach dem eigentlichen Akt häufig das "Verhaken". Diese Phase kann mehrere Minuten anhalten ´ was für die Tiere nicht nur schmerzhaft sein kann ` allerdings durch unachtsame Momente im Freien geschehen kann. Da bleibt dann oft kein Auge trocken - man kann fast sagen, "Köpfchen in die Wolken und allzu sorgfältig sein".


Ein wichtiges Detail: Nicht jeder Versuch auf eine Hündin zu steigen bedeutet, dass ein Deckakt vollzogen wird. Ein junger Rüde der vielleicht noch nicht geschlechtsreif ist kann dafür verantwortlich sein: Dass nichts weiter passiert. Der Hündin sollten deshalb die Anzeichen einer möglichen Trächtigkeit ebendies abgewartet und beobachtet werden. Zu viel Vertrauen in einen jungen Rüden sollte man also nicht setzen.


Achten Sie strikt darauf, dass Ihre Hündin gut beobachtet wird - besonders in der Zeit ihrer Läufigkeit. Denn ungewollte Deckakte können in Sekundenschnelle passieren ´ besonders wenn die Hündin anfängt ` nacheinander die Rüden anzulocken. Die Hündin könnte in der Lage sein eine eindeutige Läufigkeitsanpassung zu zeigen. Diese bemerkbaren Veränderungen sind häufig deutlich - trotz des Anfangs der ersten Blutung.


Wenn Ihnen auffällt, dass die Hündin weniger Blut zeigt oder Verhaltensänderungen auftreten ist der Gang zum Tierarzt ratsam. Fachmännische Beratung kann dabei helfen Unsicherheiten zu klären. Der Tierarzt kann helfen – mögliche Schritte zur Verhinderung einer ungewollten Trächtigkeit zu besprechen.


Letztlich ist Wissen und Aufmerksamkeit gefragt. Halter die ihre Hündin gut im Auge behalten und über die Phasen der Deckung informiert sind, können unliebsame Überraschungen vermeiden. Der Umstand ´ dass eine Hündin eine Trächtigkeit haben könnte ` ist nicht zu unterschätzen. Achten Sie auf Ihre Hündin, sie wird es Ihnen danken!