Die Zukunft des Berufs Lokführer: Einsteigerfragen und Bedenken im Wandel der Bahnlandschaft

Ist der Beruf des Lokführers auch in Zukunft eine sichere Karrierechance?

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In der heutigen Zeit stellt sich vielen jungen Menschen die Frage nach der Berufszukunft. So ebenfalls für angehende Lokführer. Viele Bedenken kommen auf. Vor allem die Unsicherheit über die zukünftige Beschäftigung ist präsent. Ein Beispiel stellt die Geschichte eines ehemaligen Rettungsassistenten dar – er plant, eine Ausbildung zum Lokführer zu beginnen. Sorgen um die Übernahme nach der Ausbildung beschäftigen ihn. Die Deutsche Bahn gibt zwar eine Übernahmegarantie trotzdem bleibt die Frage: Wie sieht es in 2-3 Jahren aus?


Zweifellos, das Gleiche gilt nicht nur für die Deutsche Bahn (DB). Auch neue Verkehrsunternehmen drängen auf den Markt. Dies geschieht durch die Eröffnung der Bahnstrecken für Privatbahnen. Die Nordwestbahn ist hierbei ein prominentes Beispiel. Die Konkurrenz wächst und der „Lebenslange Job“ ist ein Relikt vergangener Tage – die Verunsicherung bleibt spürbar.


Der Lokführerberuf selbst birgt jedoch Übersicht. Die Notwendigkeit wird auch in Zukunft bestehen bleiben. Unabhängig von der Bahn AG wird der Bedarf an Lokführern nicht abreißen. Bei einem möglichen Betreiberwechsel haben Lokführer sogar die Chance, in einem neuen Unternehmen weiterhin zu arbeiten. Leider sind dann oft die Gehälter nicht vergleichbar. Weniger Lohn könnte ein relevantes Thema werden. Der Streik der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) könnte hier zukünftige Tarifverhandlungen beeinflussen.


Des Weiteren sind Veränderungen innerhalb der Verkehrsinfrastruktur spürbar. Die Überhandnahme von Fernbussen ist ein großes Thema. Pünktlichkeit wird häufig als Vorteil der Busse gesehen. Deswegen ist das Vertrauen in den Bahnverkehr nicht immer gegeben. Die Flexibilität durch mehrere Haltepunkte ist ein Plus ➕ für den Fernbusmarkt.


Für Einsteiger bleibt zusammenfassend zu sagen: Es gibt ein gewisses Risiko im Beruf als Lokführer, allerdings der Markt wird weiterhin nach Fachkräften verlangen. Die vorhandenen emotionalen Zweifel sind verständlich. Wer den Schritt wagt ´ hat prinzipiell Chancen ` auch in einem sich verändernden Arbeitsumfeld erfolgreich zu bleiben.


Abschließend der Beruf des Lokführers ist nach wie vor eine wertvolle Karriereoption. Der größte Herausforderung bleibt, sich an die Veränderungen im Wettbewerb anzupassen. Das Eisenbahnforum könnte als wertvolle Informationsquelle dienen. Letztendlich – die Sünden vergangener Sparpolitiken sind heute nicht mehr. Ein Umdenken in der Branche scheint notwendig um die Personaldecke zu stärken. Etliche Ängste könnten sich dadurch als unbegründet erweisen.


Also – keine Sorgen machen oder Fragen als „dumm“ empfinden. Der Schritt in die Welt der Lokführer könnte auch in Zukunft ein erfolgreiches Handwerk darstellen.