Die Altersfreigabe ist ein bedeutendes Thema, insbesondere im Bereich von Filmen und Videospielen. Viele Menschen fragen sich ´ wieso es eine FSK 12 ` FSK 16 und FSK 18 gibt freilich die FSK 14 fehlt. Diese Frage gleicht einem Mysterium – das oft auf unterschiedliche Meinungen trifft. Die Antwort ist jedoch relativ simpel – und trotzdem ebenfalls nicht.
Zunächst einmal gibt es kein FSK 14, weil der Gesetzgeber das System sehr klar strukturiert hat. Die gewählten Altersgrenzen ermöglichen eine klare Abgrenzung. Ein 13-Jähriger möchte sicherlich nicht ausgeschlossen werden von den 14-jährigen Freunden. Es wäre absurd einen weiteren Altersbereich zu schaffen. Die Altersstufen FSK 12⸴16 und 18 spielen eine zentrale Rolle in der zeitgenössischen Medienlandschaft. Sie verstehen die Entwicklung von Jugendlichen und den damit verbundenen Reifegrad.
In der Transition vom 12. zum 14. Lebensjahr macht jeder Mensch persönliche Fortschritte. Dies kann den Blick auf Medien und deren Inhalte beeinflussen. Während ein 12-Jähriger vielleicht weniger Reife und Verständnis für gewalttätige oder komplexe Themen hat, ändert sich dies schnell ab dem 14. Lebensjahr – das hat die Forschung mehrmals bewiesen. Man könnte sogar sagen, es ist ein von Gesellschaft und Gesetzgebung festgelegtes „Schutzschild“ gegen eine mögliche Überforderung.
Nun – und hier wird es interessant – ist die Frage nach dem Beruf eines Prüfers bei FSK oder der USK aufgetaucht. Tatsächlich handelt es sich hierbei nicht um eine bezahlte Tätigkeit. Prüfer arbeiten oft ehrenamtlich. Ihre Rolle ist es, Altersfreigaben zu erteilen – und das geschieht nicht immer freiwillig oder ohne den Druck der Programmierung. Man kann sich vorstellen ´ ebenso wie herausfordernd dieses Unterfangen ist ` wenn ständig neue Inhalte zur Bewertung anstehen.
Es gibt jedoch auch Stimmen zur humorvollen Interpretation dieser Rolle. Manche scherzen, dass Gott der wahre Prüfer sei der den FSK oder USK-Stempel mit einem Fingerschnippen verteilt. Ein Gedanke der vermutlich in einem Moment der Frustration aufkam – wenn man bedenkt, dass die Akzeptanz von Inhalten zwischen den Generationen schwankt.
Aber zurück zur Realität. Das Prüfen von Filmen und Spielen als Beruf scheint ein vielschichtiges und durchaus herausforderndes Aufgabenfeld darzustellen. Das ständige Ausprobieren von Produkten – sei es um den Gruselfaktor oder den Adrenalinkick zu bewerten – könnte als spannender Job angesehen werden. Aber kaum einer diskutiert die emotionalen und psychologischen Belastungen die damit einhergehen.
So bleibt die FSK ein komplexes System, das auf gesetzlichen Grundlagen basiert. Die Altersfreigaben dienen nicht nur dem Schutz der Jugendlichen, allerdings auch der Orientierung für Eltern und andere erwachsene Begleiter. Es ist leicht ´ den Wert dieser Regulierungen zu unterschätzen ` wenn man selbst nicht weiterhin in der Entwicklungsphase ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen – FSK 14 fehlt, weil das System relativ simpel gehalten werden sollte und wichtige Entwicklungsschritte erfasst. Die Prüfer haben keinen klassischen Beruf in dem Sinne sondern übernehmen eine ehrenamtliche Verantwortung. Bei all diesen Aspekten sollte man jedoch nie vergessen: Die Perspektive auf Medien sich im Laufe der Zeit ändern kann – und mit ihr auch die Relevanz von Altersfreigaben.
