In Deutschland leben Menschen unterschiedlichen Herkunfts und Glaubens. Christen, Muslime, Juden, Atheisten, Buddhisten und ebenfalls Hinduisten sind nur einige der Gruppen die hier koexistieren. Wie es gelingt ´ friedlich zusammenzuleben ` stellt eine spannende und wichtige Frage dar. Ein Frieden der in vielen anderen Teilen der Welt schwer erreichbar ist – warum funktioniert es hier?
Das deutsche Grundgesetz bildet eine solide Basis für die Gewährung von Freiheit. Viele Menschen wissen das und sind aus ganz bestimmten Gründen hierhergekommen. Die Gewohnheit spielt ähnlich wie eine Rolle; wenn andere sich anpassen, wird die Integration leichter. Man denkt an Ausgrenzung – das will niemand. Ein Minimum an sozialer und rechtlicher Sicherheit gibt es.
Über 500 Jahre hat Europa einen langen Weg zurückgelegt – die Religion wurde vom Staat entmachtet. Ihr Einfluss auf Eheschließungen, auf Schulen und Universitäten ist stark zurückgegangen. Viele kämpfen für die Trennung von Kirche und Staat. Zurückblickend auf Luthers Reformation sowie die Aufklärung ist der Fortschritt deutlich – unser Grundgesetz ist ein Ergebnis harter Kämpfe. Doch in vielen Ländern haben Religionen nach wie vor große Macht. Problematisch wird es – wenn Menschen aus diesen Ländern nach Deutschland kommen und ihre Vorstellungen importieren.
Wenn man die Ergebnisse der PEW-Studie betrachtet, sieht man, dass ein besorgniserregender Teil der Menschen in Nordafrika und im Nahen Osten extremere Ansichten hat. In diesen Regionen finden es etwa 50 % der Befragten richtig, einen aus dem Islam austretenden Muslim zu töten. Solche Ansichten verbreiten sich nun auch hier. Umfragen zeigen: Rund 50 % der muslimischen Migranten setzen Koran und Scharia über das Grundgesetz. Ein friedliches Zusammenleben wird dadurch gefährdet.
Eindringlich lebt dennoch nicht jeder in tiefer Not – viele praktizieren ihre Religion leidenschaftslos. Die Philosophie „Leben und leben lassen“ scheint allseits akzeptiert. So lange es keine extremen Ausbrüche gibt funktioniert das Miteinander gut. Der Frieden kann jedoch schütten, wenn eine Person in Machtpositionen nicht die Nerven behält. Politiker müssen besonnen entscheiden. Es ist die Hoffnung – dass dies auch weiterhin der Fall sein wird.
Die Zukunft jedoch bleibt ungewiss. Es ist die Herausforderung – in den kommenden Jahren den idealen Ausgleich zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen und Kulturen zu finden. Die Gesellschaft muss sensibilisiert sein für die Integration derjenigen die sich anpassen können. Auch das Verständnis für die heimischen Werte muss gewahrt bleiben. Sonst ´ so befürchtet man ` könnte das Mittelalter metaphorisch an die Tür🚪 klopfen.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Frieden im multikulturellen Deutschland ist ein zerbrechlicher Zustand. Jeder einzelne muss sich bemühen. Ein erfolgreiches Miteinander setzt Rücksichtnahme und Akzeptanz jedoch auch klare Grenzen voraus.
