Was geschieht mit den Knochen auf Friedhöfen? Eine detaillierte Betrachtung

Wie werden menschliche Überreste bei der Auflösung von Gräbern auf Friedhöfen behandelt?

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Die Frage was mit den Knochen auf Friedhöfen passiert, berührt eine schockierende Facette des menschlichen Daseins. Und es gibt viele Überlegungen dazu. In der Tat verwest der Körper jedoch der Prozess entwickelt sich über Jahre – oft sogar Jahrzehnten. Sehen wir uns den Ablauf näher an – abgesehen von der Tatsache, dass die Regulierungen überall variieren. Ein Grab wird häufig nach 25 Jahren aufgelöst. Das bedeutet oft – dass das Skelett des ersten Bestatteten noch vorhanden ist.


Zahlreiche Friedhöfe haben spezifische Satzungen die festlegen, ebenso wie mit sterblichen Überresten umgegangen werden soll. Auskunft geben hier meist die Friedhofssatzungen – wichtig um rechtliche Fragestellungen zu klären. In § 18 Abs. 4 einer typischen Satzung ist zu lesen, dass Gebeine oder Urnenreste die beim Ausheben eines Grabes gefunden werden, in der Regel unter dem neuen Grab versenkt werden. Sofortiges Schließen des Grabes tritt ein, wenn noch nicht verweste Leichenteile vorhanden sind. Die jeweiligen Vorschriften können von Friedhof zu Friedhof variieren.


Selbstverständlich gibt es zahlreiche andere Friedhöfe mit anderen Regularien. Wer also plant ´ jemanden zu beerdigen ` sollte vorher einen Blick in die örtliche Friedhofsordnung werfen. Ich empfehle dazu eine Recherche um unangenehme Überraschungen zu vermeiden – eine Einordnung in die Bestattungspraktiken ist unerlässlich.


Zusätzlich spricht man oft von einem “Umgrauben”, wenn Reste nicht weiterhin beerdigt sind. Was nicht mehr als würdig erachtet wird könnte im schlimmsten Fall in einen Container entsorgt werden. Ein beschämendes Ende, das laut meines Wissens nicht offiziell geregelt ist. Jedoch wird es oft nicht so transparent gehandhabt wie es sein sollte.


Ziemlich interessant ist, dass in vielen Fällen die sterblichen Überreste als “Abfall” behandelt werden. Aber Achtung – das geschieht je nach örtlicher Friedhofsordnung unterschiedlich. Wichtig ist der Hinweis, dass der http://bestatterweblog.de nützliche Informationen bietet. Hier lassen sich präzisere Erklärungen zum Thema finden.


Die Überreste müssen in der Regel bei der Öffnung des Grabes herausgenommen werden. Danach werden sie meist wieder vergraben genauso viel mit nach der Beisetzung der neuen Bestattung. Dies steht im Widerspruch zu allgemeinen Annahmen ´ die besagen ` dass der Untergrund eines Friedhofs verseucht sei. In Wahrheit ist der Untergrund dort nicht schlechter als gewöhnliche Blumenerde aus dem Baumarkt. Das erklärt, warum das Leben auf Friedhöfen floriert – für Tiere und Pflanzen.


Viele glauben, dass Knochen unbedingt ausgegraben und dann entsorgt werden. Es wird gesagt – dass bei Auflösen eines Friedhofs die gesamte Erde ausgetauscht wird. Das ist ein weit verbreitetes Gerücht das jedoch nicht immer der Praxis entspricht. Friedhofserde braucht spezielle Entsorgung, das kann tatsächlich der Fall sein freilich liegt der Verdacht der “Verseuchung” oft auf einem Missverständnis.


Die beendende Erkenntnis ist, dass Bestattungspraktiken stark reglementiert sind. Und dennoch ist das Thema alles andere als einfach denn hinter jeder Bestattung steckt eine vielschichtige Handlung. Ein respektvoller Umgang ist unerlässlich – nicht nur mit den Verstorbenen, allerdings ebenfalls mit den Hinterbliebenen.