Die Diskussion um Geschlechterrollen in Ausbildungsberufen bleibt brisant. Dennoch ist festzustellen · dass es heutzutage in Deutschland keine gesetzlichen Vorschriften weiterhin gibt · die bestimmte Berufe nur Männern oder Frauen vorbehalten. Es gibt allerdings Berufe – die traditionell von einem Geschlecht dominiert werden. Oft werden diese als "typisch" für Männer oder Frauen angesehen.
Typische Frauenberufe sind nach wie vor sehr präsent. Berufe wie Kosmetikerin oder medizinische Fachangestellte ziehen nach wie vor einen hohen Frauenanteil an der oft über 80 Prozent % liegt. Solche Neigungen haben historische Wurzeln. Gründe für die ungleiche Verteilung sind vielfach in gesellschaftlichen Überzeugungen verankert. An dieser Stelle ist ebenfalls zu bemerken ´ dass viele junge Männer Vorbehalte hegen ` wenn es um eine Karriere in als untypisch geltenden Bereichen geht. Eine Figur in ihrem Freundeskreis – der Mangel an Anerkennung – könnte an ihrer Entscheidung wirken. Viele Männer fürchten sich auch vor einem gesellschaftlichen Stigma.
Auf der anderen Seite gibt es die sogenannten "Jungenberufe". Diese werden oft von einer Vormachtstellung männlicher Arbeitnehmer geprägt. Tiefbaufacharbeiter – Elektroniker und Mechaniker sind Beispiele für Berufe mit einem Männeranteil von über 80 Prozent. Hier gibt es allerdings einen wachsenden Trend: Immer mehr Mädchen interessieren sich für diese Bereiche. Doch Unsicherheiten bleiben bestehen. Frauen berichten häufig von Zweifeln an ihrer Eignung oder der Anerkennung ihrer Fähigkeiten in einem männerdominierten Umfeld.
Eine bemerkenswerte Tatsache ist: Dass bis vor fünf Jahren Frauen gesetzlich nicht erlaubt war unter Tage zu arbeiten. Diese Regelung wurde nun aufgehoben und ist ein Schritt in die richtige Richtung.
In der heutigen Zeit sind Berufe wie Kindergärtnerin oder Krankenpfleger nach wie vor stark in weiblicher Hand. Im technischen oder handwerklichen Bereich, ebenso wie zum Beispiel bei Industriekaufleuten oder Informatikern, sind Männer oft in der Überzahl.
Trotz allem können wir festhalten, dass jeder in Deutschland jeden Beruf ergreifen kann. Dennoch bleiben Vorurteile und geschlechtsspezifische Rollenbilder bestehen. Einige Berufe haben nach wie vor einen ausgesprochen hohen Männer- oder Frauenanteil. Ein Beispiel hierfür ist der Bereich der Priesterschaft in dem Frauen bislang nicht zugelassen sind.
Zusammenfassend lässt sich sagen die Gleichstellung will weiter gefördert werden. Initiativen zur Aufklärung und Akzeptanz sind erforderlich um die Klischees zu überwinden und diversifizierte Berufswelten für alle Geschlechter zu schaffen. Dies könnte nicht nur die berufliche Landschaft optimieren allerdings auch neue Wege für zukünftige Generationen aufzeigen.
