Die Absurditäten der Gender-Sprache – Einblicke in die Mitgliederansprache

Ist die Verwendung von geschlechtsneutralen Begriffen in der deutschen Sprache sinnvoll oder führt sie zu Verwirrung?

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In der heutigen Zeit erfreuen sich gendergerechte Formulierungen großer Beliebtheit. Ein Beispiel dafür ist die Einladung eines Sportvereins die mit "Liebe Mitgliederinnen, liebe Mitglieder" beginnt. Überrascht und verwirrt – so reagierten viele wie sie diese Anrede lasen. Wie sollte man darauf reagieren – vor allem, wenn es um die korrekte Verwendung der deutschen Sprache geht? Die Anrede bedarf einer genaueren Betrachtung.


Ein Hauptproblem bei der Verwendung von "Mitgliederinnen" ist die grundsätzliche Missverständlichkeit. Das Wort „Mitglieder“ ist bereits geschlechtsneutral. Daher wird es von vielen als übertrieben empfunden eine spezifische weibliche Form hinzuzufügen. „Mitgliederinnen“ existiert nicht im Duden. In der Tat ist es wichtig – die Balance zwischen gendergerechtem Sprechen und der Erhaltung der Verständlichkeit zu finden. Fallen wir nicht in den Strudel der Übertreibung und Absurdität, ebenso wie es der berühmte Sprachkritiker Bastian Sick so treffend formulierte.


Ein weiteres Beispiel das die Absurdität verdeutlicht könnte eine humorvolle Erzählung über zwei Frauenrechtlerinnen sein. Sie sitzen beim Frühstück. Eine der Frauen fragt: "Gib mir mal bitte die Salzstreuerin." Hier wird der Witz deutlich. In der Bemühung ´ alles geschlechtergerecht zu formulieren ` wird die Sprache unnötig komplex.


Die Diskussion über solche Formulierungen führt uns vor die Frage, ob man den Sportverein in diesem Fall verzeihen kann. Man könnte argumentieren: „Hauptsache sie gewinnen.“ Doch die Frage bleibt: Auf welche Weise beeinflussen solche sprachlichen Spielereien unser Verständnis und unsere Kommunikation? Spricht die Verwendung von „Mitgliederinnen“ für ein misslungenes Beispiel politischer Korrektheit?


Nicht zu vergessen ist ebenfalls der Aspekt der technischen Schwierigkeiten die einige Mitglieder beim Verteilen von „Daumen hoch“ erleben. Eine amüsante Anekdote. Schließlich ist es menschlich, sich über technische Probleme zu ärgern. Was bleibt – ist die solche Art der Ansprache zurück. Schickt es an den besagten Bastian Sick! Vielleicht wird es in seiner nächsten Kolumne, „Happy Aua“, erwähnt.


Zusammengefasst zeigt sich, dass die Verwirrung die durch übertrieben feministische Sprachwendungen entstehen kann, nicht außer Acht gelassen werden sollte. In einer Welt ´ die zunehmend nach Inklusivität strebt ` darf allerdings die Verständlichkeit nicht verloren gehen. Wollen wir das wirklich? Kommunikation sollte einfach und klar sein. Lasst uns an dieser Stelle innehalten und nachdenken.


Und so bleibt die Frage: Ist die Anrede „Mitgliederinnen“ die Zukunft der geschlechtsneutralen Sprache oder führt sie uns nur in eine sprachliche Falle?