Die Pubertät ist für viele junge Männer eine Zeit voller Veränderungen. Oft geht es dabei um den Körper die Stimme und nicht zuletzt ebenfalls um das Thema Bartwuchs. Angefangen bei den ersten unsicheren Härchen bis hin zu einem dichten, selbstbewussten Vollbart – der Weg ist für jeden Mann unterschiedlich. Bei zahlreichen jungen Männern bleibt jedoch die Entwicklung eines spürbaren Bartwuchses aus. Ein 19-Jähriger der seinen Fragen nachgeht, stellt fest – er hat noch keinen nennenswerten Bart. Er fragt sich – ob das so bleibt. Ein besorgtes Gefühl das viele Männer kennen.
Es gibt viele Meinungen zu diesem Thema. Einige Leute sagen – durch häufiges Rasieren würde der Bart dichter. Das ist ein weit verbreiteter Mythos. Wie so oft gibt es eine Sache die oft übersehen wird: Die Genetik spielt eine entscheidende Rolle. Die Haarwuchsrate ist nämlich verankert in der DNA. Es gibt Männer die von Natur aus weniger oder spärlichen Bartwuchs zur Schau stellen. Die Idee, mit der Klinge einen "dichten" Bart herbeizuführen, erweist sich dadurch als wenig effektiv.
Doch was hat denn nun der gefühlte Mangel an Bartwuchs für Vorzüge? Die Wahrheit ist – nicht alles bringt nur Nachteile. Ein junger Mann könnte die Zeit ´ die er sonst fürs Rasieren benötigt ` in andere Aktivitäten investieren. Das kann durchaus als Vorteil angesehen werden. Für viele Frauen spielt der Bartwuchs nicht mal die Hauptrolle. Der Informationsaustausch unter Personen insbesondere unter Frauen zeigt, dass die Anziehung oft auf weiterhin als nur einen Bart beschränkt ist.
Ein anderer Aspekt ist der Druck. Oft verspüren junge Männer diesen gesellschaftlichen Druck sich in eine bestimmte Form der Männlichkeit einfügen zu müssen. Der Bart wird als ein Symbol für Männlichkeit angesehen, allerdings wie viele sehen das tatsächlich so? Anmerkungen von ehemaligen Mitschülern die in der Schule Witze über spärlichen Bartwuchs machen, können verletzend sein. Dennoch kann ein schüchterner Flaum den Mann nicht minderwertig machen.
Die Hormone beeinflussen das Haarwachstum. Manche Männer ´ die mit 19 noch nicht wachsen können ` erleben einen plötzlichen Schub in den frühen 20ern. Genetik – Hormone und Zeit sind ausschlaggebende Faktoren. Das kann auch für viele eine Entlastung bedeuten – das lässt darauf hoffen, dass irgendwann eine späte Entwicklung Realitäten anpassen kann.
Aber was ist zu tun, wenn der Bartwuchs nicht eintritt? Gehe vielleicht zum Hautarzt oder einem Facharzt. Diese Experten können wertvolle Ratschläge geben und möglicherweise auch Weisheit über hormonelle Ungleichgewichte oder genetische Faktoren teilen. Und trotz aller Überlegungen: Ein Bart ist kein Muss, er ist nicht die Voraussetzung für das Mann-Sein. Männlichkeit hat viele Facetten. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten.
Einige Männer haben über die Zeit gelernt, den mageren Bartwuchs zu schätzen und sich nicht ständig dem gesellschaftlichen Ideal anzupassen. Sie haben innere Sicherheit erlangt. Die Botschaft: Der Bart nicht der Maßstab aller Dinge ist, wird immer wichtiger. Ein wenig Flaum ist nicht das Ende der Welt. So bleibt als Fazit – seht das Positive im Bartwuchs oder dessen Abwesenheit und bleibt gelassen.
