Das Phänomen das in vielen Haushalten anzutreffen ist zeigt sich oft in den Unterhaltungen zwischen Jugendlichen und ihren Eltern. Unordnung – das lästige Wort steht in einem ständigen Kon. Die Erzählungen von Kindern ´ die bei ihren Eltern leben ` sind oft von frustrierenden Erfahrungen geprägt. Ein Beispiel, das vielen bekannt vorkommen könnte: Kartons voll mit Schuhen, Kleidung und Spielzeug stehen in jedem Raum. Was in normalem Maße vielleicht als sammlungswürdig betrachtet werden könnte verwandelt sich schnell in ein Chaos das das Wohlbefinden beeinträchtigt.
Nicht nicht häufig breitet sich Unordnung in den Räumlichkeiten wie ein ungebetener Gast aus. Der Versuch, den Eltern die Sichtweise zu verdeutlichen, endet häufig in Schweigen oder in der Aussage, man kümmere sich darum – was aber nicht passiert. Interessanterweise bleibt der Versuch zu handeln. Lustigerweise hat die Mutter ein Geschäftsmodell daraus entwickelt. Sie verkauft regelmäßig alte Kleidung was positiv ist. Aber wie das so oft der Fall ist – folgt darauf der Kauf neuer. Ein Teufelskreis erscheint – es gibt keinen Win-Win.
Ein 8-jähriger Bruder fügt zusätzlich dazu Spielzeug zu der bereits angestrengten Situation hinzu. Man fragt sich – in wie vielen Zimmern Chaos das Bild zeigt. Das eigene Zimmer bleibt vielleicht davon unberührt ´ allerdings das Gefühl der Scham tritt ein ` sobald Freunde zu Besuch kommen. So geht es nicht nur um Unordnung – hier zeigt sich ebenfalls ein Gefühl der Verantwortung. Einige Menschen haben vielleicht das Gefühl, dies müsse ein gewisses Maß an Unordnung ertragen. Doch jeder hat seinen eigenen Raum – es kommt darauf an was ihn betrifft.
Die Ansichten über Unordnung lassen sich reformieren – verschiedene Menschen sehen dies unterschiedlich. Eine Lösung – man sollte sich darauf konzentrieren, das eigene Zimmer ordentlich und sauber zu halten. Denn letztlich kann man zukünftig für die eigene Wohnung Verantwortung übernehmen. Wer sich schämt hat oft Gründe dafür.
Es ist zudem problematisch, in einem solchen Zuhause zu leben wo die eigenen Eltern möglicherweise „Messies“ sind. Das Wort vermutet etwas Tragisches. Kaufen kann zur Sucht werden. Das ist eine Realität. Aber was kann ein Jugendlicher tun? Eine Möglichkeit wäre eine Gesprächstherapie oder ein Gespräch💬 mit dem Jugendamt. Man muss Hilfe bekommen ´ falls die Eltern nicht bereit sind ` dies selbst zu tun.
Es kann eine harte jedoch notwendige Entscheidung sein, das Jugendamt einzuschalten. Gespräche mit Verwandten, ebenso wie Großeltern, könnten hierbei ähnlich wie sinnvoll sein. Manchmal müssen Dritte hinzugeladen werden um den Eltern das Problem vor Augen zu führen. Vielleicht unabsichtlich ist der Zustand in dem sich das Zuhause befindet nicht so schlimm wie man denkt. Schließlich bedeutet Sauberkeit weiterhin als nur das Fehlen von Chaos.
Die Realität der modernen Zeit zeigt uns oft alltägliche Bilder von schlimmeren Verhältnissen. Es kann ein beruhigendes Gefühl hinterlassen wenn man das eigene Zuhause in einem positiven Licht sieht. Der Weg zu ordentlichen Verhältnissen kann vielseitig sein. Manchmal bleibt der direkte Dialog der einzige Ausweg. Man sollte Mut zeigen und versuchen – das Gespräch zu suchen. Möglicherweise ist ein eigener klarer Ort der erste Schritt – auf zur Veränderung!
