Es gibt da zwei Wortarten die oft verwechselt werden: Adverbien und Präpositionen. Überaus wichtig diese beiden zu unterscheiden. Die Unveränderlichkeit ist ein gemeinsames Merkmal. Präpositionen geben den Bezug zwischen verschiedenen Elementen an. Sie erscheinen vor Nomen oder Pronomen. Ein Beispiel ist: "Das Bild hängt an der Wand." Egal wo man hinschaut - Adverbien beschreiben Zeit, Ort, Art und Weise oder ebenfalls Gründe. Anders gesagt - man könnte sagen, sie fügen den Sätzen eine zusätzliche Dimension hinzu. Die adverbiale Bestimmung wird oft zum selbständigen Satzteil.
Hier kommt ein prägnantes Beispiel: „Der Kampf findet hier statt.“ Hilfreiche Informationen zu Präpositionen gibt es hinreichend, selbst in der Wikipedia findet man umfassende Erläuterungen. Auf die Frage ´ was das Adverb tatsächlich kann ` antwortet es auf modal gebundene Fragen. Man fragt nach dem Wie? oder Wo? Dies könnte man am Beispiel des Lateinischen verdeutlichen. Der Satz "Ignotus orator infra stat in chorte ludi" bedeutet „Ein unbekannter Redner steht unter dem Spielplatz.“ Um den Ort zu ermitteln, fragt man: „Ubi stat ignotus orator?“ Und die Antwort lautet: „infra.“
Weiß man, dass Präpositionen auf keine spezifische Frage direkt antworten ist man schon einen Schritt weiter. Sie regieren immer einen bestimmten Kasus der allerdings variieren kann: Sei es Akkusativ oder Ablativ. Betrachten wir den Satz „Orator intrat in chortem.“ – Dies bedeutet, „Der Redner geht in den Hof ein.“ Bei „Orator stat in chorte“ erfahren wir: „Die Figur verweilt im Hof.“ Ein faszinierendes Detail zeigt sich, wenn man die lateinischen Präpositionen betrachtet. Viele von ihnen besitzen adverbiale Entsprechungen allerdings der akzentuierte Unterschied ist zu beachten.
Ein regionaler Aspekt - im Siegerland etwa - verzichtet man auf die typischen Präpositionen wie „zu“. Man sagt: „Ich gehe nach der Oma.“ Um es zu verdeutlichen - die regionalen Dialekte und deren sprachliche Besonderheiten beeinflussen die Verwendung dieser Wortarten erheblich. Adverbien und Präpositionen eröffnen also fantastische Perspektiven, wenn man sie richtig anwendet.
Die Semantik der Präpositionen muss ebendies bestimmt werden. Sogar im Lateinischen wird dies klar - das Erschließen vonen hängt maßgeblich von der präzisen Verwendung dieser Wortarten ab. In der Summe zeigt sich – dass sowie die Adverbien als auch die Präpositionen essentielle Bestandteile der Sprache sind. Ihre Funktionalität und Bedeutung sollte nicht unterschätzt werden. Sprachverständnis hängt ja direkt von der Fähigkeit ab solche Unterschiede zu erkennen.
