„Stellenanzeige offline: Wie gehe ich mit einer versäumten Bewerbung um?“

Ist es sinnvoll, sich auf eine offline gegangene Stellenanzeige zu bewerben oder sollte man den Prozess besser vermeiden?

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In der heutigen Zeit gibt es viele Facetten des Bewerbungsverfahrens. Es macht keinen Unterschied, ob man auf eine interessante Stellenanzeige stößt oder auf technische Schwierigkeiten trifft. Letzteres ist oft ein frustrierendes Erlebnis. Nichts ist ärgerlicher als ein technisches Problem, während man sich auf eine bewährte Chance bewerben möchte—das erlebte ebenfalls eine Bewerberin die Schwierigkeiten beim Einreichen ihrer Bewerbung hatte. Die Folge: Die Stellenanzeige war offline und die Ungewissheit über den nächsten Schritt stellte sich ein.


Sollte man in solch einem Fall einfach abwarten? Die Antwort könnte durchaus „ja“ lauten jedoch gewiss nicht ohne eine genauere Überlegung. Ein Anruf beim Unternehmen kann nicht schaden. Der Kontakt rückt in den Fokus – wir sprechen hier nicht nur über eine Form der Initiative. Es geht um Präsenz im Bewerbungsprozess und um den Mut Fragen zu stellen. Ein Anruf stellt auch eine nette Möglichkeit dar, einen persönlichen Bezug herzustellen.


Dabei ist es unumgänglich die Wartezeit bis Montag zu berücksichtigen. Tatsächlich kann das Wochenende – ohne in eine aktive Bewerbungsphase eingebunden sein zu können – der Nervenkitzel noch verstärken. Aber auch dem kann man abhelfen. Die Überbrückung dieser Wartezeit sollte nicht als Zeitverschwendung betrachtet werden. Sie kann als effiziente Vorbereitungszeit genutzt werden um bereits bestehende Bewerbungsunterlagen zu überprüfen oder weitere Informationen über das Unternehmen zusammenzustellen.


Die häufigste Unsicherheit bleibt jedoch die Frage: „Ist die Stelle überhaupt noch verfügbar?“ Ein Anruf klärt das in der Regel schnell. Ein einfaches „Guten Tag, ich habe Interesse an der ausgeschriebenen Stelle“ kann bereits die Tore für eine vielversprechende Administration öffnen.


Einige Vorteile sind hierbei klar. Die Bewerbung wird nicht nur zum formalisierten Prozess – sie wird durch diese Interaktion aufgelockert. Darüber hinaus lässt sich feststellen—und das ist nicht zu vernachlässigen—dass man sich im besten Fall nicht wie ein Unbekannter präsentiert. Man wird bereits bekannt gemacht – was die Chancen auf eine positive Rückmeldung erhöht.


Um auf die anfängliche Problematik zurückzukommen – der technische Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten sind weit verbreitet. Ein Anruf bei der jeweiligen Geschäftsstelle signalisiert außerdem, dass man proaktiv handeln möchte. Die Relevanz der Bewerbungen kann bereits durch diese zusätzliche Kontaktaufnahme gesteigert werden.


Abschließend bleibt zu sagen: Dass es durchaus Sinn macht sich auf eine offline gegangene Anzeige zu bewerben. Der persönliche Kontakt und die Möglichkeit ´ direkt mit dem Unternehmen zu kommunizieren ` können entscheidend sein. Man sollte jedoch auf die eigene Note der Initiative setzen und bereit sein, bei Unsicherheiten nachzufragen. Bewerbungen sind schließlich nicht nur einseitige Prozesse, allerdings sollten einen Dialog ermöglichen. So entsteht eine positive Grundhaltung die zur Verwendung alle Beteiligten von Vorteil sein kann.