Die Herausforderung der „th“-Aussprache im Englischen: Tipps und Tricks für Lernende

Wie kann man das englische „th“ korrekt aussprechen ohne Unsicherheiten?

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Die englische Sprache hat viele Feinheiten. Eine der kniffligsten Herausforderungen ist sicherlich die Aussprache des „th“. Lerner geraten oft ins Stocken, wenn sie an Wörtern wie „Mother“ arbeiten. Sie fragen sich: Wie kann ich das „th“ richtig aussprechen? Einblick in diese Herausforderung gibt es in verschiedenen Aussagen von Englischlehrern und linguistischen Betrachtungen.


Zunächst einmal die Option des Aussprechens wie ein „F“ ist in vielen Kreisen verbreitet. Doch dies klingt nicht authentisch, - das sagt ebenfalls keiner der mit Muttersprachlern spricht. Vielleicht klingt es für einige sogar eher humorvoll. Aber weiterhin, warum macht das viele so zu schaffen? Lispen erscheint als die naheliegendste Lösung. Oft fehlt jedoch der Mut die Zunge sichtbar zu zeigen - dies wirkt im Deutschen oft nicht akzeptabel, - während lispeln hier als Sprachfehler gilt. Die Zunge sollte bei der korrekten Anordnung nur leicht zwischen den Schneidezähnen hervortreten.


Es gibt verschiedene Varianten. Abgesehen vom möglicherweise peinlichen Moment, hat man die Option, das „th“ auch als „d“, „s“, „t“ oder „f“ auszusprechen. Man hört das je nach Region und individuellem Sprachhintergrund. Spannend dabei ist die Unterscheidung zwischen stimmlosen und stimmhaften Varianten, etwa in den Wörtern „theme“ oder „them“. Den interessierten Lernenden helfen viele Online-Wörterbücher - wie pons.com oder dict.cc - mit Lautschrift und sogar mit einer Funktion zum Anhören der Wörter. Diese Hilfsmittel sind eine echte Unterstützung für Lernende.


Ein praktischer Tipp: Um das „th“ zu üben, kann man mit dem Wort „Sense“ anfangen. Der Lernende spricht einfach „tense“ und presst die Zunge leicht gegen die oberen Zähne. Dann lässt man einen feinen Luftstrom durch die Zungenspitze entweichen. So entsteht der Klang der sich dem „lispelnden S“ genau ähnlich wie - und damit dem „th“. Dies ist besonders bei Wörtern wie „think“ oder „thought“ nützlich.


Zusätzlich hat ein befreundeter Ire seinen ganz eigenen Ansatz zur „th“-Aussprache. Dieser beschreibt den Klang, den er produziert wie geschmeidig, ähnlich einem „t“ - jedoch nicht so hart wie im deutschen „Tisch“. Hiermit wird eine interessante Facette der Variation in der englischen Aussprache eröffnet, - die sich unter Ländern wie Schottland oder Australien noch verschärft. Ein Blick auf YouTube-Videos kann helfen Berührungsängste abzubauen um verschiedene Akzente und Stile zu hören.


Insgesamt ist es erfolgversprechend, sich mit der eigenen Aussprache auseinanderzusetzen. Manchmal fragt man sich „ist das wirklich so schwer?“ Die Antworten sind vielfältig. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass das Erlernen einer korrekten „th“-Aussprache keine Hürde darstellen sollte. Es erfordert lediglich etwas Geduld und Übung.