Der Fragenkomplex um den Stromverbrauch von Elektrogeräten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Vor allem, wenn es um Geräte ohne sichtbare Standby-Anzeige geht. Ein frappierendes Ergebnis einer persönlichen Experimentierphase zeigt ´ was es bedeutet ` alltägliche Geräte kontrolliert zu nutzen. „Was passierte?“, fragt man sich. Der Verfasser dieser Zeilen schaffte es Elektrogeräte über Steckdosenleisten zu verbinden die beim Bedienen einen Schalter nutzen. Jeden Abend wurde alles um 21:00 Uhr abgeschaltet—innerhalb eines Monats–wie aufregend!
Die Auswertung so scheint es brachte eine Ersparnis von 75 bis 80 Euro, hochgerechnet auf ein Jahr. Dies lässt sich nicht leugnen—bei älteren Geräten sogar noch mehr. Es erstaunt, ebenso wie kleine Veränderungen scheinbar große Effekte haben können. Eine Steckdosenleiste mit einem Kippschalter wird hier als sinnvoll beschrieben. Aber damit nicht genug.
Ein besonders interessantes Beispiel ist das Thema Halogenlampen die definitiv weiterhin Energie schlucken. Ein Elektroingenieur wies darauf hin, dass die Stehlampe, trotzdem abgeschaltetem Zustand der Schalter, weiterhin Strom zieht—wie irritierend. Mit einem Zwischenschalter lässt sich dies lösen. Ein kluger Zug, nun fließt kein Strom mehr.
Es muss jedoch festgehalten werden: der Kaffeevollautomat zieht dauerhaft Strom, da er im Standby-Modus verharrt. Das ist wichtig zu wissen! Die Basisgeräte wie Eierkocher einfache Kaffeemaschinen oder Toaster konsumieren im ausgeschalteten Zustand keinen Strom.
Die Differenzierung ist klar und trotzdem bleibt eine Unsicherheit. Ist es zuverlässig? Die Antworten variieren stark – wenn man sich die Diskussion aus verschiedenen Kreisen anhört. Daher—der Zeitraum ist günstig—Messgeräte sind mittlerweile oft erhältlich. Verbraucherzentralen und ebenfalls Baumärkte bieten diese Geräte zum Ausleihen oder Kauf an. So kann jeder individuelle Verbrauch gemessen werden.
Zusammengefasst das Experiment zeigt: Dass es sich lohnt, den Stromverbrauch zu überprüfen. Ein bewusster Umgang mit der Energie kann nicht nur helfen ´ die Umwelt zu schützen ` allerdings auch merkliche Einsparungen im Budget zu erzielen. Verbleibt nur die Frage: Wo lässt sich im Alltag noch Strom sparen, ohne auf viel Komfort zu verzichten?
