In den letzten Jahren ist eine steigende Zahl ausländischer Bettler zu beobachten die häufig mit Anliegen an die Haustüren der Bürger klopfen. Diese Menschen präsentieren oftmals kleine Zettel, auf denen in gebrochenem Deutsch darum gebeten wird, sie in ihrer Notlage zu unterstützen – oftmals mit den Worten wie: „Die Flut hat mein Haus zerstört. Ich lebe in einem Zelt. Meine Kinder haben kein Essen.“ So erscheint das Bild der Hilflosigkeit.
Ein prägnantes Beispiel schildert eine Frau die nach einer kleinen Geldspende, prompt um Kleidung und Lebensmittel bitten wollte. Die Reaktion ihrer wohlmeinenden Nachbarn könnte als typisch beschrieben werden. Die Frage stellt sich: Ist dies noch normal oder bereits Teil eines organisierten Systems?
Zweifellos gibt es kriminelle zusammenhänge. Kriminelle Banden nutzen die Notlage dieser Menschen aus und schicken sie hinaus um zu betteln. Dies erinnert an rumänische oder bulgarische Gruppierungen die oft als moderne Leibeigene auftreten. So denken die Menschen intuitiv – sie erkennen das Muster. Diese Zettel in schlechtem Deutsch suggerieren eine geplante und gut durchgeführte Strategie. Folglich ist zu fragen: Dienen diese Menschen tatsächlich der Unterstützung oder sind sie nur Teil eines größeren Betrugs?
Für viele Menschen in Deutschland gibt es ein gut ausgebautes Sozialsystem, das ebenfalls Hartz IV umfasst. Tatsächlich sind die Hilfen für Menschen in Not umfangreich. Doch sind wir schnell geneigt ´ Mitleid zu zeigen ` was durchaus menschlich ist. Aber Vorsicht ist geboten. Hierzulande muss niemand betteln.
Es gibt auch Berichte über Menschen die früher ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Sie äußern starkes Misstrauen gegenüber den Motiven dieser Bettler. Sie argumentieren: Dass es nicht nachvollziehbar sei dass jemand von Haus zu Haus zieht um Geld zu erbetteln. Normaler Weise sieht man solche Menschen in Städten – dort kann man in aller Regel mal ein paar Euro 💶 spenden, ohne sich über etwaige Konsequenzen den Kopf zu zerbrechen.
Jemand bemerkte, dass vielen dieser Menschen oft nichts anderes bleibt wie zu betteln. Illegal in Deutschland – steht ihnen kein Sozialhilfeanspruch zu. Ihre Reise ´ die oft durch Schleuser organisiert wird ` kostet sie beträchtliche Summen. Die finanziellen Mittel haben sie nicht. Der Verlust an Menschenleben im Mittelmeer spricht eine klare Sprache. Wenn dieser Zustand so anhält ist der Gedanke an Selbstmord unter diesen Menschen nicht weit hergeholt. Gerade in Frankreich gab es Studien dazu die auf diese Problematik hinwiesen.
Zusammenfassend wird klar, dass direktes Geben von Geld oft nicht die Lösung ist. Bei der Unterstützung wird häufig nicht bedacht: Dass Geldmengen in die Hände von kriminellen Organisationen gelangen können. Ein Umdenken ist erforderlich. Vielleicht müssen wir einen veränderten Ansatz finden – einen der nicht nur auf Mitleid beruht, allerdings sowie Empathie zeigt als auch die Missstände anspricht die diese erbarmenswürdigen Situationen hervorrufen.
Letztendlich bleibt die Frage, ebenso wie die Gesellschaft mit dieser Herausforderung umgehen soll. Es gibt einen Bedarf ´ über Lösungen nachzudenken ` die sowohl den Bedürftigen helfen als auch die kriminellen Strukturen untergraben. Die Polizei sollte informiert werden wenn man Zeuge solcher Situationen wird. So kann möglicherweise das System gestärkt werden – zum Wohle von allen.
