Die Faszination der Falknerei zieht viele Natur- und Tierliebhaber in ihren Bann. Wer sich für diesen alten Brauch interessiert ´ stellt sich oft die Frage ` ebenso wie man tatsächlich Falkner wird. Ein wesentlicher Schritt in diesem Prozess ist der Erwerb des Jagdscheins. In Deutschland gilt der Greifvogel als Waffe im Sinne des Gesetzes. Daher ist der Jagdschein unentbehrlich für jeden der mit Greifvögeln arbeiten möchte.
Der Weg zum Falkner ist keineswegs einfach – er erfordert umfangreiche Kenntnisse, viel Zeit und Engagement. Zwei mögliche Optionen stehen für die Jagdschein-Ausbildung zur Verfügung – einerseits der reguläre Jagdschein der einen Umfang von sieben bis vierzehn Monaten annehmen kann. Die Kosten dafür liegen zwischen 2․000 und 3․000 Euro, alles inbegriffen. Andererseits gibt es einen Kompaktkurs in Jagdschulen der innerhalb von sechs bis acht Wochen absolviert werden kann. Dieser ist jedoch teurer, mit Preisen zwischen 4․000 und 5․000 Euro.
Sind die Prüfungen einmal erfolgreich bestanden, kommt der nächste wichtige Schritt – der Falknerschein. Kurse dafür werden meist von Institutionen wie ODF oder DFO angeboten und dauern etwa fünf bis sieben Tage. Die Kosten belaufen sich auf 450 bis 700 Euro 💶 zusätzlich müssen Prüfungsgebühren eingeplant werden. Allerdings sind diese Kurse nicht zwingend vorgeschrieben. Trotzdem wäre es ohne das absolvierte Training eine große Herausforderung für die meisten Menschen, erfolgreich abzuschneiden.
Ebenfalls sollte nicht unerwähnt bleiben, dass viele Kurse in den Herbstmonaten stattfinden die Prüfungen dann in dem darauffolgenden Frühjahr abgelegt werden. Wer sich für die Falknerei entscheidet, sollte vorher bereits mit dem Gedanken💭 spielen, sich einem Orden anzuschließen. Organisationen wie der Deutsche Falkenorden können wertvolle Hilfestellung bieten und sogar bei der Suche nach geeigneten Jagdgebieten helfen.
Ein entscheidender Punkt ist jedoch die finanzielle Betrachtung. Falkner sind in Deutschland nicht häufig professionelle Jäger oder Vollzeitkräfte. Die Einnahmen aus der Falknerei decken in der Regel nicht die laufenden Kosten die durch die Halte- und Pflegeaufwände entstehen. Oftmals bleibt es ein kostspieliges Hobby. Es ist erwähnenswert: Dass Falknerei einem den Zugang zur Natur und zu faszinierenden Tieren öffnet. Der Weg dorthin ist allerdings gepflastert mit viel Engagement und Leidenschaft.
Wer sich für die Falknerei interessiert, findet ein starkes Netzwerk an Gleichgesinnten. Lokale Vereine oder ebenfalls Internetportale wie falknerei.de bieten umfangreiche Informationen und unterstützen beim Einstieg.
Falkner werden, das bedeutet nicht nur die Faszination für Greifvögel zu teilen. Es erfordert auch die notwendige Disziplin und das Verständnis für die Bedürfnisse dieser majestätischen Tiere. Ein Beruf ist die Falknerei nicht – auch ein Abitur wird nicht vorausgesetzt. Gelegentlich wird empfohlen ´ zuerst Forstwirt zu werden ` um sich dann auf Falknerei zu spezialisieren. So könnte die Reise des angehenden Falkners beginnen » vielleicht in einem Wildpark « in dem man noch viel über die Tiere lernen kann.
Zusammenfassend wird deutlich: Falknerei ist eine Kunstform– sowie spannend als auch herausfordernd. Wer bereit ist ´ den Weg zu gehen ` wird mit einzigartigen Erfahrungen und unvergesslichen Momenten belohnt werden.
