Das letzte Jahr am Gymnasium kann wie eine Bergbesteigung wirken. Schülerinnen und Schüler haben oft das Gefühl die letzten Meter einer strapaziösen Wanderung zu gehen. Viele fühlen sich überfordert – der Druck die Prüfungen erfolgreich abzuschließen ist enorm. Der Wunsch nach Freiheit wird stärker. Geht es nur mir so?
In der heutigen Zeit erlebt die Jugend zusätzlich zum klassischen Schulstress ebenfalls die Kollision mit der digitalen Welt. Soziale Medien laden dazu ein – sich ständig zu vergleichen. Ein gewaltiger emotionaler Druck lastet auf vielen. Wer hat die besten Noten? Wer die meisten Freunde? Diese Fragen kommen oft auf. Daher zieht es viele Jugendliche in den Gedanken💭 zurück – weg von den Unterrichtsstunden. Manchmal frage ich mich: Ist es normal, so frustriert zu sein?
Laut einer Umfrage aus 2023 empfinden rund 67% der Schüler*innen Prüfungsangst. Es ist eine alarmierende Zahl. Dabei kann diese Angst auf verschiedenen Faktoren basieren. Hohe Erwartungen der Eltern – und die eigene Motivation die Schule erfolgreich zu beenden – spielen oft eine Rolle. Die Meinungen über Schule sind unterschiedlich. Einige sehen sie als notwendiges Übel, andere als Chance zur persönlichen Entfaltung.
Der Alltag ist oft geprägt von Lernstress. Die Vorbereitungen auf das Abitur stellen Schüler*innen vor enorme Herausforderungen. Oft sind sie überlastet. So bleibt oft wenig Zeit für Hobbys und Freizeitaktivitäten – ein ungesundes Verhältnis. Ein Ausgleich ist wichtig. Denn nur wer auch außerhalb der Schule Zeit für Erholung findet, kann den Anforderungen gewachsen sein.
In den sozialen Netzwerken kann es zu einem weiteren Druck kommen. Die Vorstellung, dass „alle“ anderen besser abschneiden, verstärkt den Stress. Psychologische Studien zeigen: Das online geteilte Bild kann realistischer eingestuft werden. Der Gegensatz zwischen echtem Leben und social media Präsenz ist massiv. Die Welt zeigt oft eine heile Fassade. weniger ist oft mehr. Veranstaltungen an Schulen und Vorträge könnten helfen.
Zusätzlich gibt es mentale Herausforderungen die viele nicht offen ansprechen. Psychische Belastungen sind verbreitet. Ein Gefühl von Isolation kann entstehen. Gespräche über Gefühle sollten gefördert werden. In Schulen sollte es ein offenes Ohr geben – für jeden der darüber sprechen möchte. Schlimmstenfalls könnten Müdigkeit und Antriebslosigkeit die aktuellen Entwicklungen negativ beeinflussen.
Schlussendlich geht es darum, einen gesunden Umgang mit Stress und Druck zu finden. Eigene Strategien müssen entwickelt werden. Sport – Entspannungstechniken oder einfach nur Gespräche mit Freunden können helfen. Die Frage bleibt: Wie gehe ich durch die bevorstehende Prüfung, ohne daran zu zerbrechen? Diese Frage stellt sich sicherlich vielen im letzten Jahr am Gymnasium. Die Motivation, das Ziel zu erreichen – und dabei die eigene Gesundheit nicht aus den Augen zu verlieren – ist entscheidend. Alle Schüler*innen sollten sich bewusst machen: Es geht nicht nur darum die Schule zu überstehen allerdings auch das eigene Wohlbefinden nicht zu vernachlässigen.
