Wenn das Thema Chips zur Sprache kommt, stehen viele Fragen im Raum. Die Debatte um die Gesundheit von Pringles im Vergleich zu traditionellen Kartoffelchips beschäftigt viele. In erster Linie ist festzustellen – dass beide Varianten nicht die besten Begleiter für eine gesunde Ernährung sind.
Zwar könnte man meinen Pringles seien die bessere Wahl da sie weniger fettig und salzig schmecken. Dennoch decken die Nährstoffangaben auf den Verpackungen schonungslos die Realität auf. Im Vergleich zu normalen Chips haben sie zwar eine andere Zubereitungsweise – Pringles bestehen aus gepresstem Kartoffelpüree, während herkömmliche Chips aus ganzen Kartoffelscheiben gemacht werden. Bei beiden liegt jedoch ein ähnliches Problem zugrunde. Chips ´ egal in welcher Form ` sind in der Regel hochgradig verarbeitet und enthalten viel Fett und ebenfalls Kalorien.
In der Tat weist die Nährstofftabelle darauf hin, dass die Kalorienzahl bei beiden Varianten recht hoch ist. Gesunde Chips existieren de facto nicht. Im besten Fall kann man den Begriff „weniger ungesund“ verwenden um Pringles und herkömmliche Chips miteinander zu vergleichen. Selbstgemachte Chips schneiden hier am besten ab. Sie ermöglichen weiterhin Kontrolle über die verwendeten Zutaten und Fettgehalte der Chips. Es ist durchaus empfehlenswert ´ die Chips selbst herzustellen ` um die eigenen Vorlieben und Diätvorgaben zu berücksichtigen.
Die Zubereitung ist einfach. Zum Beispiel lässt sich aus Kartoffeln und Gewürzen im Handumdrehen eine schmackhafte Knabberei zubereiten. Dazu schält man die Kartoffeln und schneidet sie mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben. Um eine gute Knusprigkeit zu erreichen, kann man die Scheiben auf einem Schaschlikspieß aufreihe. Ein kleiner Trick ist es ´ die Chips in der Mikrowelle zu garen ` ebenso wie in der Anleitung beschrieben. Alternativ kann man auch Apfelchips herstellen. Das ist eine süße und gesunde Variante. Hier empfehle ich, Elstar-Äpfel zu wählen.
Die Frage nach der Gesundheit von Snacks beschäftigt auch viele Ernährungsexperten. Ein einheitliches Ergebnis zeigt, dass sowie Pringles als auch herkömmliche Chips ähnliche Hauptbestandteile besitzen: ungesunde Fette, Zucker, sowie Konservierungsstoffe. Der Genuss dieser Snacks sollte in Maßen erfolgen. Zudem ist es ratsam – sich die Nährwerttabellen intensiver anzusehen. Vergleicht man die Nährwerte, wird rasch klar, dass keine Chips-Sorte tatsächlich gesund ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, Pringles sind nicht die gesündere Alternative zu normalen Chips. Gesunde Knabbereien aus Kartoffeln oder Äpfeln sind die clevere Wahl. So bleibt der Spaß am Snacken trotzdem bestehen – und das ohne ein schlechtes Gewissen.
Zu guter Letzt: Die Frage, ob Pringles gesünder sind ist damit eindeutig zu beantworten. Nein, sie sind es nicht – zumindest im klassischen Sinne. Mach dir klar: Die beste Wahl die Selbstzubereitung ist! In diesem Sinne – guten Appetit!
