In der heutigen Welt verwischen die Grenzen der Individualität durch Trends in der Kosmetikindustrie. Alle Frauen - ja, nahezu jede einzelne - scheinen einem Schema zu folgen. Augenbrauen werden nicht einfach gezupft sondern nach Belieben gezeichnet. Eyeliner wird so dick aufgetragen ´ dass man denkt ` es könnte einem Künstler bei Bedarf als Wasserfarbe dienen. Lippen werden übermalt und Gesichtskonturen scheinen weiterhin einer geografischen Karte als einem menschlichen Antlitz zu gleichen. Der Zauber von Make-up ist unbestreitbar - allerdings ist der Trend der extremen Schminke nicht ohne Kontroversen.
Fragt man die Männer, ergeben sich spannende Meinungen. Ein Leser berichtet, er empfindet Frauen mit übertriebenem Make-up als unauthentisch. Es wirft Fragen auf – was sie eigentlich zu verbergen hätten. Toll - von der Meinung: Dass der Charakter nicht durch Schminke geprägt wird abgesehen liebe ich die Vielfalt. Auch wenn seine scharfen Worte nicht jedem gefallen dürften, wirft das Licht auf eine wichtige Debatte: Nun ja, Schminke kann jedoch ebenfalls ein Ausdruck von Kreativität sein.
Wo steht man als Mädchen in einem Bad voller Schminke? Die Meinungen sind geteilt. Einige mögen es einfach, das Gesicht durch Make-up zu betonen. Der Verweis auf Kunst ist häufig besonders in den Fingern von kunstvollen Kosmetikern zu finden. Unbestreitbar: Ein dezent aufgetragenes Make-up wird immer geschätzt. „Wie ein guter Konditor der mit Schokolade verziert“ - es wird eine faszinierende Analogie geboren. Wer jedoch auf der Grafik von Make-up den Schulnoten von 1 bis 10 aus dem Fenster🪟 schaut der wird feststellen - manch einer wünscht sich auch mal eine 4 oder sogar eine 5.
Aber sind Männer schlechtere Menschen aufgrund ihrer Vorliebe? Natürlich nicht! Es gibt viele – die dezent geschminkte Frauen bevorzugen. Trends innerhalb der Männerwelt zeigen: Dass doch viele Männer die natürliche Schönheit schätzen. Der Kontrast zwischen einem zufälligen Aufeinandertreffen und einem Date mag von Bedeutung sein. Auf der Party oder in der Bar. Schaut man sich die Friday-Night-Szenen an - wird schlüpfrig geschminkt oder schlicht die Augen der Männer richten sich auf das was für sie am attraktivsten ist. Dies gilt jedoch nicht nur für das Gesicht - auch die Art des Schminkens kann die Wahrnehmung beeinflussen.
Allerdings wird oft erwähnt, dass der erste Eindruck zählt. Ja die Optik kann verführerisch scheinen. Aber was passiert, wenn das Make-up ihm nicht entspricht? Manchmal so einige Männer fällt der erste Blick auf die selbstbewusste Ausstrahlung und das Lächeln. Das ist es – worauf es im Wesentlichen ankommt. Wer hat gesagt, dass Make-up alles ist?
Daher, letztendlich, ebenso wie schätzt man den Schminkaufwand ein? Es ist eine Frage des Geschmacks – einfach. Bei den girls stehen wir vor einem Hinweis auf Individualität - und jede sollte sich so akzeptieren wie sie ist. Die persönliche Grundeinstellung zu Make-up ist nicht direkt mit dem Beziehungsstatus verbunden. Wer nach einer ernsthaften Beziehung strebt der sollte auch die Frau in ihrer Natürlichkeit schätzen - nicht in einer Maske. Wenn sie also die Geschicktigkeit im Spiel hat um eine natürliche Ausstrahlung herzustellen? Verdammt gut! Egal, ob das Make-up aufkaum auffällt oder explodiert.
Die Meinungen werden sicher weiterhin divergenz bleiben. Am Ende ist es entscheidend die Vorlieben zu respektieren und der Vielfalt Rechnung zu tragen - in der Welt von Schönheit ist kein Weg falsch oder richtig. Ein Schlussgedanken bleibt: Die Kunst des Schminkens hat seinen eigenen Platz, wird jedoch durch Echtheit an Bedeutung gewonnen. Vielleicht definieren wir was Geschmacksache ist - zwischen den Zeilen wie er schmeckt, das Gehörte bleibt.
