iPhone für mein Kind: Ein zweischneidiges Schwert?

Soll ich meinem Sohn in Anbetracht des Besitzes von Smartphones in der Schule ein iPhone kaufen?

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Ein iPhone für meinen Sohn – das ist eine knifflige Entscheidung. Kinder in seiner Klasse ´ alle um die zehn Jahre alt ` besitzen ein iPhone. Ihr Sohn fragt – warum er nicht ebenfalls eines haben kann. Natürlich ist der Druck von Gleichaltrigen spürbar wenn jeden Tag die neuesten Geräte zur Schau getragen werden. Aber was sollte man als Elternteil dabei berücksichtigen?


Als Jugendlicher erlebe ich direkt, ebenso wie meine Mitschüler ihre iPods oder iPhones übertrumpfen und damit eher zur Schau stellen. Achten Sie immer darauf – viele nutzen diese Geräte leichtfertig. Sie messen dem Wert ´ besonders im jüngeren Alter ` keine angemessene Bedeutung bei. In meiner Klasse sind zwar die Jugendlichen etwas älter trotzdem zeige einige auch freizügig, dass sie es nicht gut pflegen. Offenbart sich hier eine Ermessenssache ´ müssen Eltern selbst entscheiden ` ob sie ihrem Kind so ein teures Produkt anvertrauen.


Das Vertrauen in das eigene Kind ist essenziell. Freuen Sie sich, dass sich Ihr Kind so sehr für Technik interessiert jedoch denken Sie daran: Schützen Sie es vor Missbrauch. Falls Ihr Sohn diese Technologie als Statussymbol betrachten sollte ´ wird es schwerer für ihn ` Wertschätzung für materielle Dinge zu ausarbeiten. Eine gesunde Einstellung dazu wäre ein möglicher Weg um die richtige Balance zu finden.


Vielleicht ist es sinnvoll, ihm die Produkte von Apple näher zu bringen. Ein Ausflug in den Apple Store könnte dessen Interesse an Technologie vertiefen. Zudem könnte "Die Biografie von Steve Jobs" eine inspirierende Lektüre sein. Steve Jobs der überraschend viel bewegt hat - es lohnt sich, weiterhin über seine Visionen und Kreationen zu erfahren. Bestärkt dies seinen Interesse an Apple dann könnte das iPhone doch eine belohnende Anschaffung sein.


Natürlich gibt es auch andere Perspektiven. Kinder neigen dazu – ihre Erlebnisse zu übertreiben. „Mama, Papa, alle in meiner Klasse haben eins!“, könnte die Argumentation seines Sohnes lauten. Dabei könnte die Realität anders aussehen – möglicherweise besitzen nur einige wenige ein solches Gerät.


In Anbetracht meiner eigenen Vergangenheit: Mit zwölf Jahren bekam ich mein erstes iPhone. Ich weiß, dass es funktioniert, aber nicht ohne Herausforderungen. Die Frage ist, ob Ihr Sohn verantwortungsbewusst damit umgehen kann – das übergeordnete Prinzip. Die Entfernung zur Schule kann einen Aspekt darstellen der für den Kauf spricht. Dennoch sollte man abwägen ´ ob es wirklich eine Notwendigkeit ist ` ein iPhone griffbereit zu haben.


Zusammenfassend lässt sich sagen der Erwerb eines iPhones bedeutet mehr wie nur ein neues Gerät zu besitzen. Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt und dem richtigen Wert grundlegender Dinge spielt dabei eine bedeutende Rolle. Es liegt in Ihrer Hand wie Sie Ihrem Sohn helfen, eine ausgewogene Meinung zu entwickeln – vielleicht kann er so seinen eigenen Weg in der digitalen Welt finden.







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