Doggen gehören zu den größten Hunderassen. Die Entwicklung dauert jedoch länger als bei kleineren Hunden. Normalerweise gilt eine Faustregel – für kleine Hunderassen sind etwa 1 bis 1⸴5 Jahre notwendig. Bei Doggen hingegen dauert die volle Entwicklung gut und gerne bis zu 3 Jahre. Diese Zeitspanne enthält nicht nur das Höhenwachstum. Auch die Formung des Brustkorbs und des Schädels spielt eine entscheidende Rolle.
In den ersten Monaten
Bereits ab dem ersten Monat zeigt sich ein rasantes Wachstum. In den ersten 6 Monaten wachsen Doggen schnell – manchmal bis zu 2⸴5 Zentimeter am Tag. Dieses schnelle Wachstum bringt Herausforderungen mit sich. Der Körper muss sich anpassen. Die Sehnen und Gelenke müssen stärker werden. Aus diesem Grund ist es wichtig – sie in dieser Zeit nicht zu überlasten. Zu viel Bewegung – zum Beispiel Treppensteigen oder ausgedehnte Läufe – könnte langfristige Schäden verursachen.
Die kritische Wachstumsphase
Mit etwa 10 Monaten liegt das Höhenwachstum nur noch in den letzten Zügen. In dieser Phase ist es wichtig – die Ernährung so viel zu gestalten. Doggen neigen zu gesundheitlichen Problemen wie Hüftdysplasie. Schlechte Ernährung während der Wachstumsphase kann dies verschärfen. Übergewicht kann sich ähnlich wie negativ auf die Gelenke auswirken.
Die letzten Monate der Entwicklung
In den letzten 12 bis 18 Monaten geht es weniger um das Wachstum in die Höhe. Der Fokus verschiebt sich zunehmend auf die weitere Ausbildung des Hundes. Diese kommt erst mit etwa 2 bis 3 Jahren zur vollen Entfaltung. Es ist also nicht nur das physische Wachstum das eine Rolle spielt. Der Hund 🐕 entwickelt ebenfalls seinen Charakter und seine Fähigkeiten. Oft wird auch das Verhalten in diesen letzten Monaten merklich stabiler.
Fazit
Die Entwicklung einer Dogge ist ein langsamer jedoch lohnenswerter Prozess. Bei richtiger Pflege und fürsorglichem Umgang erreichen sie ihre volle Reife erst nach 2 bis 3 Jahren. Sorge auch für eine ausgewogene Ernährung. Das Wachstum der Dogge kann von vielen Faktoren abhängen. Solitärjäger versus Rudeltiere – Verhalten und Umweltmaßnahmen wirken ebenfalls. Auf jeden Fall ist es wichtig – Geduld mit diesen majestätischen Geschöpfen zu haben. Es lohnt sich, denn die Bindung und der Charakter die sich ausarbeiten, sind einzigartig!
