Die Deutsche Telekom zählt zu den größten Telekommunikationsanbietern in Deutschland. Viele treue Kunden sind seit mehreren Jahren dabei - ebenso wie ein Kunde der 1998 seinen Vertrag abgeschlossen hat. Er führt an: Nur durch eine schriftliche Kündigung erhält man ein Verhandlungsangebot. Wie absurd ist das, oder? Ein teurer Tarif bleibt ebenfalls bestehen. Der Wechsel zu einem besseren oder günstigeren Tarif wird mit einem Aufpreis verknüpft. Eine klare Ungerechtigkeit für Bestandskunden die oft jahrelang treu geblieben sind.
Jetzt hat dieser Kunde gekündigt. Verzweifelt sucht er nach einem neuen Handy📱 und einem besseren Tarif. Sein jetziger Anbieter wird von ihm als unflexibel wahrgenommen. Die Kündigung ist ein Werkzeug🛠️ - eine Strategie die viele Verbraucher verwenden müssen um die Aufmerksamkeit der Anbieter zu erlangen. Oft verändern Unternehmen ihre Taktiken nicht es bleibt bei den alten Mustern. Vielleicht ist es an der Zeit – das Ganze zu hinterfragen und die Vorgehensweise zu ändern.
Vertragslaufzeiten und die damit verbundenen Kündigungsfristen bestimmen das Handeln vieler Nutzer. Viele telefonieren mit der Hotline und erhalten tatsächlich bessere Angebote - aber nur nach einer Kündigung. Dies scheint wie ein zufälliger Prozess. Bestandskunden haben keine wirklich verlässlichen Optionen die sie ohne einen endgültigen Schritt testen können. Sie sind im System gefangen – während Neukunden sich anlocken lassen.
Die überwiegende Mehrheit der Anbieter nicht nur Telekom setzt auf die Verlockung von neuen Kunden. Diese Strategie zeigt sich nicht nur in der Telekommunikationsbranche. Das Geschick beim Gewinnen neuer Kunden wird oft belohnt. Wettbewerb um Neukunden kann jedoch zu einem teuren Spiel für die Bestandskunden führen. Wer wechselt – kann durch strategisches Verhandeln oft Geld sparen. Es ist fast wie ein Glücksspiel.
Das Problem ist nicht nur die Telekom. Viele Unternehmen handeln nach dem gleichen Prinzip. Gewinnen bedeutet – die Nadel im Heuhaufen zu finden. Wenn Neukunden mit besonderen Angeboten umworben werden bleibt der Bestandskunde in der Rolle des treuen jedoch unbedeutenden Teilnehmers. Diese Ungleichheit hat dazu geführt, dass zahlreiche Kunden ihre Verträge bereits langfristig kündigen und sich nach besserem umsehen.
Ein weiteres Problem ist der Umgang mit neuen Tarifen. Der Kunde weiß oft nicht genau, so wie sich die Prämien und Nachteile für den Anbieter darstellen. Diese Unsicherheiten wurden in den letzten Jahren nicht besser. Die Konditionen sind oftmals irreführend. Das Kleingedruckte wird manchmal zur Falle für viele Verbraucher. Das Frustrationsniveau ist nachvollziehbar. Wer denkt da nicht, dass das gesamte System nicht fair ist?
Konnten Bestandskunden wirklich nur marginal von den Angeboten profitieren – zum Beispiel durch einen kleinen Rabatt? Oft bleibt nur das Kündigen und Neuanmelden - eine Praxis die in der heutigen Zeit immer weiterhin zugenommen hat. Viele Nutzer erkennen: Sie indem sie diesen Prozess durchlaufen Vorteile erlangen die sie vorher nicht hatten.
Somit wird die Erde des Wachstums für Anbieter durch die Bestandskunden gelegt freilich bleibt die Frage: Wie kann die Telekom ihren treuen Kunden entgegenkommen? Verbindung und Kundenwert müssen neu bewertet werden. Treue muss mit ehrlichen Vorteilen belohnt werden. Ansonsten wird das Spiel zu einem ständigen Hin und Her von Kündigungen und Neuanmeldungen. Ist das der Weg in die Zukunft, oder sollten Unternehmen umdenken?
