In den USA werden die Begriffe „College“ und „University“ häufig verwendet. Oftmals führt dies zu Verwirrung insbesondere für europäische Studierende. Es hat seine Wurzeln in einem komplexen Bildungssystem. Colleges konzentrieren sich hauptsächlich auf Bachelor-Programme. An Hochschulen findet man eine größere Diversity an Abschlüssen.
Ein College bietet in der Regel vierjährige Undergraduate-Studiengänge an. Nach Abschluss dieser Programme erhalten die Studierenden den Bachelor-Abschluss. Die Hochschulen ´ die diesen Fokus haben ` sind meist kleinere Institutionen. Ein Facettenreichtum der Lehransätze existiert jedoch ebenfalls in den größeren Universitäten. Hier werden zusätzlich auch Master- und Doctoral-Programme angeboten.
Al ebenso wie ist das in Deutschland? Die Begriffe „Universität“ und „Fachhochschule“ kommen in den Gesprächen oft auf. Während Universitäten umfassende Studiengänge anbieten konzentrieren sich Fachhochschulen hauptsächlich auf anwendungsorientierte Fächer. Eine gewisse Parallele lässt sich also schon ziehen. Doch während in Deutschland der Unterschied klar definiert ist ist das in den USA eine andere Geschichte.
Ebenfalls interessant sind die Bezeichnungen der Studierenden. Im ersten Jahr sind es Freshmen ´ im zweiten Sophomores ` all dies zeigt die Struktur des Studiums. Mit den Jahren verändern sich auch die Anforderungen und Erwartungen an die Studierenden. Ausnahmen gibt es in Form von militärischen Akademien. Dort finden wir spezifische Titulierungen wie „plebes“ und „firsties“.
Wenn Studierende an einem College ihren Bachelor erhalten haben, stehen ihnen zahlreiche Wege offen. Sie können sich für ein weiterführendes Studium entscheiden und an graduierten Schulen teilnehmen. Diese Schulen sind auf Master- und Doktorprogramme spezialisiert. Der Wechsel zu einer „professional school“ ist für viele die Wahl, wenn es um praktische Berufe wie Medizin oder Jura geht.
Am College herrscht oft eine striktere Studienorganisation. Es gibt Anwesenheitspflichten und regelmäßige Prüfungen. Diese Strukturen fördern eine intensive Lernerfahrung. In Deutschland hingegen ist häufig weiterhin Eigenverantwortung gefordert.
Zu den Finanzierungsmöglichkeiten die zur Verwendung Studierende wichtig sind, gehört die staatliche Unterstützung. Government-Financial-Aid-Programme erleichtern vielen ihren Zugang zum College. Private Colleges verlangen oft hohe Gebühren die staatlichen Colleges sind da in der Regel günstiger. Dies ist ein zentraler Aspekt der amerikanischen Bildung.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Der amerikanische Bildungsbegriff „College“ und „University“ spiegelt eine Vielfalt wider. Die Unterschiede sind subtil jedoch entscheidend. Wer in den USA studieren möchte sollte sich der Begriffe bewusst sein. Es beeinflusst die Bildungsmöglichkeiten die man im Laufe seiner akademischen Laufbahn hat.
