Mit 25 Jahren mit dem Balletttraining zu beginnen – ein sehr interessantes Thema. Viele Menschen empfinden Druck ´ früh anzufangen ` vor allem in Sportarten wie Ballett. Oftmals wird der Eindruck vermittelt » nur wer als Kind mit dem Ballett beginnt « kann es wirklich lernen. Doch ist das tatsächlich so?
Eine Recherche zeigt, dass Ballett nicht nur für kleine Tänzerinnen und Tänzer verfügbar ist. Immer weiterhin Tanzschulen in Deutschland bieten spezielle Kurse für Erwachsenene an. Die Nachfrage wächst. Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesen Kursen sind häufig zwischen 20 und 35 Jahre alt․ Die Ältesten können sogar weit über 70 sein! Ein Grund mehr – das eigene Alter weniger als Hinderungsgrund zu sehen.
Ebenfalls interessant ist, dass Gelenkigkeit nicht das entscheidende Kriterium für den Erfolg im Ballett ist. Ob jemand in einer Probestunde Freude verspürt oder nicht ist viel wichtiger. Das körperliche Training wird mit der Zeit kommen. Geduld ist gefragt. Viele Menschen berichten darüber: Dass sie schon nach kurzer Zeit deutliche Fortschritte gemacht haben. Der Spaß am Lernen steht im Vordergrund. Ein weiterer Aspekt ist ´ dass Ballett nicht nur fördert ` allerdings ebenfalls eine Möglichkeit zur Entspannung bietet. Es wird betont – dass es anstrengend sein kann jedoch das Gefühl nach dem Training ist meist ein sehr positives.
Ein Punkt, den viele vergessen: Die Herausforderung des Balletts liegt nicht ausschließlich in der Technik. Die Kunst des Tanzes vereinigt Beweglichkeit Ausdruck und Musikalität. Das gelingt auch in späteren Lebensjahren. Neuere Daten belegen, dass Erwachsene die mit Ballett beginnen, ein höheres Maß an Ausdruck und Kreativität ausarbeiten. Es spricht also nichts dagegen – einfach mal eine Schnupperstunde zu besuchen und sich selbst ein Bild zu machen.
Die Skeptiker unter den Tänzern hingegen argumentieren, dass die frühe Ausbildung bei dem Erlernen dieser Kunst enorm wichtig sei. Natürlich kann man eine professionelle Karriere als Ballerina vergessen, wenn man erst im Erwachsenenalter startet. Doch dies muss nicht das Ziel sein. In vielen Städten gibt es inzwischen Ballettschulen die Anfänger aller Altersgruppen willkommen heißen. Auch hier gilt: Probieren geht über Studieren!
Zusammengefasst lässt sich festhalten: Dass es niemals zu spät ist Ballett zu beginnen. Die Freude an der Bewegung und das Miteinander stehen im Vordergrund. Mut zur Veränderung kann oft enorme positive Effekte haben. Und wenn das Gefühl einmal aufkommt, das Ballett mit 25 Jahren neu zu entdecken – warum nicht?
Am Ende des Tages entscheidet jeder selbst, ob er den Schritt wagen möchte. Es gibt keinen idealen Zeitpunkt dafür. Spaß, Energie und das Schöne an der Kunst des Tanzes – all das kann man mit 25 oder sogar später erfahren.
