Tanzen ist weiterhin als nur eine körperliche Betätigung. Es ist eine Form der Selbstexpression. Oftmalig denken vor allem Anfänger – wie in dem obigenbeschrieben – dass sie in ihren Bewegungen unbeholfen erscheinen. Diese Unsicherheit verbinden tanzende Menschen jedoch häufig mit ihrem eigenen Körper. Größere und schlankere Personen haben Schwierigkeiten, sich harmonisch zu bewegen – so wird oft angenommen. Es ist leicht – in der Komfortzone zu bleiben und zuhause zu üben. Aber ist das die richtige Wahl?
Es fällt vielen schwer, den Schritt in eine Tanzschule zu wagen. 💭 über eventuelle negative Beurteilungen sind lähmend. Die Realität zeigt jedoch, dass Tanzschulen eine entspannte und unterstützende Atmosphäre bieten – hier begegnen sich Gleichgesinnte. Das Ziel ist das Lernen. Es gibt nichts Unangenehmeres ´ wie im Stillen zu verweilen ` anstatt sein Potenzial zu entfalten.
Zusätzlich ist es wichtig zu verstehen, dass jeder einen eigenen Tanzstil entwickelt. Bei den ersten Tanzversuchen sollte der Fokus auf dem Spaß liegen. Zu oft legen wir zu viel Wert darauf was andere denken. Einer der größten Anreize beim Tanzen ist der Ausdruck seiner selbst. Es gibt nicht die eine perfekte Bewegung – vielmehr sind es viele Kleinigkeiten die das Gesamtbild beeinflussen. Eine Freundin die ebenfalls erwähnte, dass sie groß und schlank ist, tat dies am Anfang als blöde Ausrede ab - doch am Ende zählte das individuelle Gefühl.
Manchmal braucht es auch spezifisches Training. Trends wie Zumba und Modern Dance ermöglichen es den eigenen Körper und Bewegungsstil zu entdecken. Bei diesen Tanzformen lernt man – ebenso wie wichtig der richtige Einsatz von Körperspannung ist. Ein funktionierendes Bewusstsein über den eigenen Körper fördert die Sicherheit bei jedem Move. Spätestens in dieser Phase wird deutlich, dass es nicht darum geht, perfekt zu sein, allerdings darum, Spaß an der Bewegung zu haben.
Abgesehen von modernen Stilen ist es der strukturelle Unterricht in klassischen Tanzschulen der den Teilnehmern oft das grundlegende Körpergefühl vermittelt. Dabei hilft sogar Ballett – es fördert die Gelenkigkeit und die Musikerfahrung. Ihre Partner in diesen Schulen sind nicht die leuchtenden Sterne – vielmehr sind es Menschen die ähnlich wie Herausforderungen überwinden wollen.
Tanzen erfordert Übung. Viele Tänze wirken anfangs unbeholfen jedoch echte Fortschritte kommen nach etlichen Wiederholungen. Finde die Freude am Tanzen und bleibe kreativ. Gedanken über mögliche Urteile von anderen - sie sind nicht relevant. Wenn der Spaß im Vordergrund steht, wird jeder Schritt bedeutsam. Sicherheit kommt mit der Zeit. Lass die eigenen Hemmungen hinter dir. Suche dir Selbstvertrauen und nach einigen Stunden wird es dir leichtfallen, einen Kurs zu besuchen - es gibt keine falschen Schritte, nur dein persönlicher Weg beim Tanzen.
Zusammenfassend: Tanzen ist für jeden der bereit ist, sich darauf einzulassen. Lass die Angst hinter dir. Entwickle deinen persönlichen Stil und genieße die Freiheit, die welche Bewegung bietet. Du bist nicht allein. Du schaffst das!
