Immer wieder treffen wir auf überraschende kleine Besucher in unseren Wohnräumen. So geschehen bei einer Person – die in ihrem Zimmer zahlreiche kleine schwarze Krabbeltiere entdeckte. Diese kleinen Tierchen erschienen an Fensterrahmen Wänden und sogar an der Decke. Es ist verständlich, dass eine solche Entdeckung Besorgnis auslösen kann. Was sind diese kleinen Wesen? Sind sie gefährlich? Besonders herausfordernd zeigt sich die Situation, wenn man an die Vergangenheit denkt – wo nur ein oder zwei solche Tiere sichtbar waren, erscheint nun das Zimmer mit einer Vielzahl von ihnen.
Die Antwort auf diese Fragen gibt es nachfällig: Es handelt sich um Fransenflügler. Diese kleinen Insekten sind ebenfalls bekannt unter Namen wie Gewittertierchen, Thripse oder Blasenfüße. Ein wenig tiefere Recherche belegt – dass diese Tierchen für gewöhnlich harmlos sind. Wenn jedoch die Anzahl ansteigt kann das schon beunruhigen. Bei feuchtem Wetter und warmen Temperaturen sind sie oft besonders aktiv was dem Wetterumschwung geschuldet sein kann. Der Sommer und die Übergangszeiten von kalt zu warm sind besonders tückisch.
Ein hilfreicher Ratschlag kommt aus der Community. Eine Nutzerin namens MrsAwkward empfiehlt eine einfache jedoch effektive Methode. Sie stellt eine Schüssel mit Spülmittel auf die Fensterbank. Der Geruch des Spülmittels scheint die Gewittertierchen abzuschrecken und verringert ihre Zahl. Diese Methode klingt nach einem leichten und zudem kostengünstigen Weg um die kleine Invasion zu bekämpfen.
Allerdings – es gibt noch viele verschiedene Ansätze zur Bekämpfung dieser ungebetenen Gäste. Eine gute Möglichkeit ist es die 🪟 während eines Gewitters zu schließen und die Wohnung gut zu lüften – vor allem nach dem Regen. Gewittertierchen können sich in feuchten Bereichen vermehren. Es empfiehlt sich die Wohnung regelmäßig zu reinigen um Schmutz und Staub zu minimieren die diesen Insekten Lebensraum bieten. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Fensterrahmen gelten. Auch das Anbringen von Fliegengittern kann eine präventive Maßnahme sein – nicht nur gegen Fransenflügler, allerdings auch gegen andere unangenehme Insekten.
Fransenflügler an sich sind generell nicht gesundheitsschädlich. Sie können jedoch in größeren Mengen auftreten was unangenehm und unansehnlich ist. Auch setzt man die Bewohner oder Besucher in dieser Zeit möglicherweise emotionaler Stress aus. Aber wichtige Fragen beschäftigen uns dennoch – Kann man sie verhindern? Und wie kommt man am schnellsten und effektivsten wieder von ihnen los?
Die beste Lösung liegt in einer Mischung aus Prävention und zeitnahen Maßnahmen. Mit Spülmittel Gewittertierchen und Schüssel auf der Fensterbank wird einer baldigen Abhilfe schon viel Raum gegeben. Es bleibt zu hoffen – dass diese tierischen Mitbewohner bald der Vergangenheit angehören. Das Verständnis und Wissen über Fransenflügler ist der erste Schritt zu einer nach wie vor behaglichen Wohnumgebung.
