In vielen Haushalten kann es vorkommen, dass ungebetene Gäste in Form von Schuster-Insekten – ebenfalls bekannt als Schneider oder Schnaken – auftauchen. Diese nachtaktiven Insekten können sich vor unseren Augen verstecken und das Bedürfnis hervorrufen, sie schnellstmöglich loszuwerden. Was gibt es zu tun um diese Plagegeister anzuwerben und letztlich sicher ins Freie zu bringen?
Erstens – eine entscheidende Erkenntnis: Schuster sind besonders lichtempfindlich. Das bedeutet – dass diese Insekten von Lichtquellen angezogen werden. Die Umgebung vollständig abzudunkeln ist deshalb eine kluge Maßnahme. Eine 🛋️ kann strategisch positioniert werden. Wenn die Dunkelheit herrscht – hole dir einen gefesselten Moment der Geduld. Die Kreaturen können dann leichter mit Licht ins Freie bewegt werden.
Zum nächsten Punkt – die Behandlung der Schuster. Viele Menschen betrachten sie als harmlose Zeitgenossen. Aus diesem Grund ist die direkte konfrontative Herangehensweise recht unhöflich. Sie können versuchen ihn zu ignorieren. Ein Schuster macht in der Regel keinerlei Schäden. Mücken hingegen stellen einen anderen Fall dar. Sie sind Dämmerungsaktiv und vom Menschen angezogen. Das macht sie zu unangenehmeren Mitbewohnern.
Eine amüsante Idee – Schuhe zur Bekämpfung auf den Schuster zu werfen. Ein radikaler Vorschlag jedoch manch einer sieht darin die Lösung. Nur sind die Schuster meist zu flink und wendig. Wer allerdings der Natur dieser Spezies wenig Gewalt antun möchte, kann auch auf humorvolle Drohungen zurückgreifen. „Werter Schuster, verabschiede dich oder deine Schuhe machen den Weg nach draussen!“ Ein Scherz der oft Gefallen findet und durchaus die Stimmung auflockert.
Sollte sich herausstellen, dass wir einem Weberknecht gegenüberstehen ist eine andere Betrachtungsweise gefragt. Diese Kreaturen gelten als nützlich und sind vollkommen harmlos. Ein Weberknecht fliegt nicht und ist auch nicht als Bedrohung einzustufen. Darum kann man auch Ruhe bewahren und akzeptieren: Dass das Tierchen einen Platz in der eigenen Wohnung gefunden hat. Eine letztlich friedliche Koexistenz ist ähnlich wie möglich.
Unter all dem bleibt die Frage der Schneiderspinne. Oft verstecken sie sich in den Ecken der Decke. Spätestens wenn sie sich zeigen sollte man bereit sein, zu reagieren. Fangen ist eine Option – obwohl dabei ihre Ecken ebendies beobachtet werden sollten. Wie befreiend es wäre, ihre Anwesenheit mit gelassener Ehrfurcht zu betrachten und sie sanft nach draußen zu bringen.
Um das Gesamtbild der Insektenabwehr zu vervollständigen: Manche haben vielleicht schon über die Idee nachgedacht, Schuster einfach als Reparaturdienst für kaputte Schuhe zu betrachten. Ein gewisser Humor hilft – die besorgniserregende Situation in Lachen zu verwandeln. Der freie Ausflug ins Freie wird vielleicht nicht nur die Schuhe, allerdings auch die Sorgen entglühen lassen.
Insgesamt zeigt sich – der Schuster an sich ist nicht die Bedrohung wie die er manchmal wahrgenommen wird. Mit einem respektvollen und gelassenen Umgang ´ gepaart mit etwas Humor ` kann der Schuster im Zimmer sowie herausgelockt als auch sanft verabschiedet werden.
