Ausreden oder Ehrlichkeit – Der Weg, sich vor einem Vereinsausflug zu drücken

Warum scheuen sich viele Menschen, einfach ehrlich abzusagen?

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In der heutigen Zeit stehen die Menschen oft unter Druck, sozialen Verpflichtungen nachzukommen. Ein typisches Beispiel ist ein Tagesausflug mit dem Verein. Manchmal hat man einfach keine Lust darauf oder andere Pläne. Hier stellt sich die Frage ´ warum viele auf Ausreden zurückgreifen ` anstatt die Wahrheit zu sagen. Manchmal – wenn man darüber nachdenkt – bereitet es einigen Unbehagen, abzusagen.


Einige die in einer ähnlichen Lage waren, haben unterschiedliche Ansätze getestet. Die Idee ´ einfach ehrlich zu sein ` scheint im ersten Moment die beste Lösung zu sein. Aber warum tun es dann so viele nicht? Die Angst vor der Reaktion der anderen spielt oft eine große Rolle. „Ich habe keine Lust“ wird nicht immer genauso viel mit akzeptiert. Dringende Ausreden · ebenso wie beispielsweise einen Arztbesuch oder einen dringenden Termin · sind oft gefragter. Die Liste der typischen Ausreden ist lang: Migräneanfall, ein unerwarteter Notfall oder schlichtweg eine andere Einladung. Es dolmetscht die inneren Konflikte vieler Menschen ´ die spüren ` dass sie etwas nicht wollen.


Besonders interessante Punkte resultieren aus der Diskussion über Ehrlichkeit. „Wozu braucht ihr Ausreden?“ fragt jemand provokant. Die Wahrheit könnte einfach „Ich habe einfach keine Lust“ lauten. In einem Verein sollte es möglich sein, sich ohne Rechtfertigungen zu äußern. Scheuen sich jedoch viele – diesen direkten Weg zu wählen. Man hat das Gefühl sich rechtfertigen zu müssen.


Unter den zahlreichen Ratschlägen die aus der Community kommen ist die häufigste Antwort: „Sag einfach, ich fahre nicht mit.” So wird die Aktion fast zu einem Akt der Befreiung, wenn man einmal den Mut aufbringt. Aber was passiert, wenn der Druck wächst? Es kann eine unangenehme Situation entstehen. Auf der anderen Seite zeigt sich die Tatsache: Dass die Menschen die Ausreden anführen oft ein Schuldgefühl empfinden. Sie möchten die Erwartungen erfüllen. Dabei übersehen sie, dass der Verein nicht nur Spaß, allerdings ebenfalls eine gemeinschaftliche erfüllte Zeit bieten soll.


Werfen wir nun einen Blick auf eine Typologie mit den häufigsten Ausreden. Es gibt medizinische Gründe – wie Migräne oder Arztbesuche. Familienstreitigkeiten – wie eine unerwartete Feier. Und sogar Erinnerungen an vergessene Verpflichtungen – zum Beispiel Geburtstagsfeiern. Dennoch bleibt die Frage – ob solche Ausreden wirklich notwendig sind. Die Lösung könnte so leicht sein jedoch der innere Konflikt bleibt bestehen.


Zusammenfassend lässt sich feststellen: Dass jeder das Recht hat seine eigenen Entscheidungen zu treffen und gesellschaftliche Verpflichtungen zu hinterfragen. Vielleicht nur vielleicht reicht es aus, sich der Möglichkeit der Ablehnung zu stellen. Eines ist leicht festzustellen: Ehrlichkeit lohnt sich – nicht nur für jene die abgelehnt werden.







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