Hohe Auffassungsgabe oder außergewöhnliches Talent? – Die Frage nach dem Gedächtnis

Was macht ein gutes Gedächtnis aus und wie selten ist es?

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Im Internet kursieren viele Meinungen über Gedächtnisleistungen. Ansichten differieren erheblich. Besonders Jugendliche äußern oft ihre 💭 zu diesem Thema. Der 13-jährige Junge in diesem Beispiel kann sich alle Geburtstage seiner Klassenkameraden merken. Er erwähnt zudem seine bemerkenswerten Fähigkeiten – vier Sprachen spricht er fließend. Ist das wirklich normal?

Experten Psychologen und Pädagogen befassen sich mit dieser Frage. Es ist wichtig festzustellen – dass solche Gedächtnisleistungen nicht alltäglich sind. In der Tat – nur wenige Kinder zeigen solch eine außergewöhnliche Fähigkeit. Natürlich ist das Gedächtnis trainierbar. Regelmäßiges Üben fördert die Kapazität. Tools wie Mnemotechniken sind besonders hilfreich.

Ein bemerkenswerter Punkt dabei ist die Sprachentwicklung. Eine Sprache innerhalb von zwei Tagen zu lernen – das klingt zwar beeindruckend, es ist jedoch unrealistisch. Selbst mit einem hohen IQ – von zum Beispiel 200 – ist das nicht machbar. Fleiß und Auffassungsgabe sind entscheidend jedoch für den vollen Sprachgebrauch bedarf es weiterhin als nur einen Grundwortschatz. Eine Sprache erfordert Zeit – Erfahrung und Praxis.

Die Kritik an der genannten Sprachkompetenz könnte ebenfalls berechtigt sein. Wenn der Junge tatsächlich in der Lage ist ´ Sprachen schnell zu lernen ` stehen ihm viele Türen offen. Für die Zukunft ist das von Vorteil. Talent darf man nicht unterschätzen. Dennoch – die Frage bleibt bestehen, ob sein Wissen der Sprache tatsächlich dem Deutschen gleicht. Fehler in der Grammatik deuten darauf hin: Dass er möglicherweise noch nicht genügend geübt hat. In der Tat wird beim Schreiben das Wissen oft etwas überschatten.

Ein weiteres wichtiges Element ist die Vergleichbarkeit mit anderen. Nicht jeder Mensch besitzt ein solches Gedächtnis. Deshalb sollten wir uns der Besonderheit solcher Fähigkeiten bewusst sein. Glücksbotschaften sind rar. Zudem empfehlen Psychologen – die eigene Leistung realistisch einzuschätzen. Ein Genie zu sein klingt verlockend aber man sollte sich nie über das eigene Niveau täuschen lassen.

Zusammenfassend kann man sagen » dass es sehr positiv ist « wenn jemand über ein gutes Gedächtnis verfügt. Ob das auch bedeutet, dass man ein "Genie" ist, bleibt fraglich. Der 13-Jährige sollte einfach stolz sein auf seine Leistungen – und vielleicht auch seine Gabe weiterentwickeln. Geduld und Übung sind in diesem Fall die besten Ratgeber.






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