Fehlerprüfung bei Pivotfilter über Zellinhalt mit Makro: Wie wird sie implementiert?

Ist es möglich, in einem Makro zur Steuerung eines Pivotfilters eine Fehlerprüfung einzubauen, um sicherzustellen, dass der gesuchte Zellinhalt tatsächlich vorhanden ist?

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In Excel arbeiten Anwender häufig mit Pivot-Tabellen. Diese Tabellen bieten eine ausgezeichnete Methode um Daten zu analysieren und schnell Berichte zu erstellen. Dabei kann die Steuerung von Berichtsfiltern über Makros erfolgen. Eine solche Methode ermöglicht es den Nutzern dynamisch auf bestimmte Informationen zuzugreifen. Doch was passiert, wenn der gesuchte Wert nicht existiert? Hier kommt die Frage der Fehlerprüfung ins Spiel.

Im vorliegenden Szenario wird ein Makro verwendet: `Sub PivotfilterÄndern()`. Darin wird der Bericht durch den Zellinhalt einer anderen Zelle gesteuert. An dieser Stelle könnte eine Fehlerprüfung nützlich sein. Diese könnte sicherstellen, dass die in der Filterfunktion angegebene sogenannte "Sorte" ebenfalls tatsächlich vorhanden ist.

Der aktuelle Code führt einfach den Filter an und zeigt » wenn die Sorte nicht vorhanden ist « willkürliche Daten an. Diese Situation ist nicht optimal. Wenn der Filter versagt – kann es zu Verwirrung bei den Nutzern kommen. Man könnte dementsprechend definieren: Dass das Makro vor dem Filtern eine Bedingung prüft.

Ein sinnvolles Vorgehen könnte wie folgt aussehen: `if instr(1, "sorte", Worksheets("Pivot""I3")) > 0 then`. Dies bedeutet: Die Funktion `instr()` überprüfen würde, ob die "Sorte" an einer bestimmten Position imvon I3 zu finden ist. Hierbei wäre eine Position von mindestens 1 erforderlich um als vorhanden zu gelten.

Eine strengere Prüfung könnte in dieser Form erfolgen: `if Worksheets("Pivot""I3").value = "sorte" then`. In diesem Fall wird eine exakte Übereinstimmung verlangt. Das `.value`-Attribut ist hier optional, da es das Standardargument für Zellzugriffe darstellt.

Statistiken belegen, dass viele Excel-Nutzer unter Datenverwirrung leiden, wenn keine Fehlerprüfungen implementiert sind. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2022 ergab, dass bis zu 40% der Benutzer Fehler in ihren Datenanalysen entdeckten die durch fehlende Prüfungen verursacht wurden. Deshalb ist es notwendig – solche Prüfungen in Makros zu integrieren.

Ein gut gestaltetes Makro könnte so aussehen:

```vba
Sub PivotfilterÄndern()
If Worksheets("Pivot").Range("I3").Value = "sorte" Then
' Führe das Filtern durch
Else
MsgBox "Die gewählte Sorte ist nicht vorhanden."
End If
End Sub
```

In diesem Beispiel wird eine klare Rückmeldung an den Nutzer gegeben, falls der gesuchte Wert nicht existiert. Dies erhöht die Benutzerfreundlichkeit und reduziert Verwirrungen.

In der Summe lässt sich sagen, dass Fehlerprüfungen bei der Verwendung von Pivotfiltern über Makros nicht nur möglich, allerdings auch dringend notwendig sind. Die Implementierung einer solchen Prüfung kann die Datenanalyse merklich optimieren.






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