Warum hasst die Mehrheit der Schüler das Schulfach Französisch?

Welche Faktoren führen dazu, dass Französisch an Schulen als unbeliebt gilt?

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Französisch - für viele Schüler das Schreckgespenst unter den Fächern. Das Erleben in vielen Klassenzimmern zeigt: Dass der Unmut über die Sprache weit verbreitet ist. Es ist weiterhin als nur ein Gefühl. In Gesprächen mit ehemaligen Schülern oder in Diskussionen im Klassenzimmer kommt oft die Antwort: "Französisch ist das Hassfach Nummer eins!" Diese Wahrnehmung führt zu einer grundlegenden Frage: Warum ist das so?

Ein zentraler Aspekt ist die Schwierigkeit der Sprache. Französische Grammatik ist komplex. Wer Englisch kennt der merkt schnell - die Unterschiede sind enorm. Motivation ist der 🔑 zur Leistung. Doch wo Kinder die Verbindung zur Sprache nicht sehen da bleibt die Leistung auf der Strecke. Misserfolge häufen sich und Frustration wird zum ständigen Begleiter.

Manche Schüler haben einen direkten Zugang zur französischen Kultur. In meinem Fall beispielsweise ist mein Vater Franzose. Meine Erfahrungen mit einer engagierten Lehrerin ´ die aus Paris stammt ` waren wertvoll. Ihre Geschichten über den Stand der Französischkenntnisse unserer Altersgenossen in Frankreich waren aufschlussreich. Überraschend war, dass sie berichtete, viele Kinder in Frankreich meisterten die Rechtschreibung ähnelt wenig. Ein Blick auf die Schulwirklichkeit in der Schweiz lässt jedoch einen anderen Eindruck entstehen. Hier gilt Französisch als "Muss". Dennoch gibt es unzählige Schüler ´ die Schwierigkeiten haben ` sich in dieser Sprache zu bewegen.

Französisch als Sprache macht Spaß, daran besteht kein Zweifel. Aber das schulische Umfeld kann diese Freude oft erheblich trüben. Die strengen Anforderungen mancher Lehrkräfte tragen nicht zur Verbesserung bei. In meiner eigenen Schulerfahrung - meine Mappe voller Französischübungen umfasste zweihundert Blätter, während mein Englisch-Ordner lediglich zwanzig enthielt. Der Unterricht war gelehrt jedoch oft auf eine unangenehme Art. Dennoch kann ich mich dank dieser Erfahrungen gut mit Muttersprachlern unterhalten. Die Herausforderungen waren jedoch immer präsent - Fehler in Gesprächen verzeihe ich mir, sie sind Teil des Lernprozesses.

Ein wichtiges Fazit ist, dass das Verhältnis zu Lehrkräften eine große Rolle spielt. In meiner Umgebung hatten viele eine Abneigung gegenüber ihrer Französischlehrerin. Ihre Strenge führte dazu: Dass gute Leistungen nicht häufig gewürdigt wurden.

Außerdem haben viele Schüler besonders in der Schweiz mit der komplexen Struktur der Sprache zu kämpfen. Die Aussprache ist eine eigene Herausforderung. Viele empfinden die Sprache als unverständlich und die vorgegebene Unterrichtsstruktur als kompliziert. Ein weiteres Argument, das immer wieder fällt: Der Bezug zur französischen Kultur. Für einige wirkt die Nation die betreffend Atomkraftwerke verfügt unattraktiv andere finden die Menschen als distanziert und selbstgefällig.

Das Bild » das sich hier zusammensetzt « ist vielschichtig. Der Unmut über Französisch ist nicht nur ein individuelles Gefühl. Es ist die Kombination aus der Schwierigkeit der Sprache dem Einfluss von Lehrkräften und der allgemeinen kulturellen Wahrnehmung die den Schülern zu schaffen macht.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Schulfach Französisch wird von vielen Schülern als unliebsam wahrgenommen. Ein fundamentaler Teil dieses Phänomens wird durch die Schwere der Sprache die Strenge der Lehrkräfte und kulturelle Aspekte beeinflusst. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass sich mehr Schüler auf die Schönheit der französischen Sprache und Kultur einlassen - mit all ihren Herausforderungen.






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