Erfolgreiche Initiativbewerbung – Telefonanfrage oder E-Mail?

Ist es sinnvoll, vor einer Initiativbewerbung eine Anfrage per E-Mail zu senden?

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Initiativbewerbungen können eine herausfordernde Sache sein. Der Weg zum Traumjob bleibt oft verborgen. Viele Talente wissen jedoch nicht – ebenso wie sie am besten vorgehen sollten. Eine Frage ´ die häufig aufkommt ` ist die nach dem Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern vor dem Einreichen einer Bewerbung. Ist eine E-Mail der richtige Einstieg, oder sollte man lieber zum Hörer greifen?

Zunächst einmal scheuen sich viele Bewerber persönlich anzurufen. Diese Unsicherheit kann verständlich sein. Ein Telefonat birgt ein gewisses Risiko. Man möchte Eindruck hinterlassen freilich kann die Nervosität hierbei hinderlich sein. Wenn man nicht der Typ ist der stotterfrei und ohne Angst telefoniert, ergibt eine E-Mail durchaus Sinn. Ein höflicher Ansatz per E-Mail ermöglicht es, den ersten Kontakt auf eine entspannendere Weise herzustellen. Diese Methode könnte sich als vorteilhaft erweisen – gerade für schüchterne Menschen. Ein ernster jedoch kurzer E-Mail Kontakt vor der Bewerbungsunterlagen kann Türen öffnen.

Experten empfehlen in solchen Fällen abzuwarten. Zwei bis drei Tage sind eine gängige Zeitspanne. Nach dieser Frist ist es an der Zeit die Bewerbung einzureichen. Der Direktbezug auf die vorherige E-Mail steigert die Chancen. Es könnte den Eindruck vermitteln: Dass man wirklich interessiert ist. Diese Strategie kann sich in bis zu 10 Initiativbewerbungen als wirkungsvoll herausstellen.

Andererseits gibt es ebenfalls Meinungen dazu: Dass ein telefonischer Kontakt einen viel stärkeren Eindruck hinterlassen kann. Vor allem in persönlichen Gesprächen kann man sich direkt präsentieren. Diese Form des Kontakts kann zudem unvorhergesehene Möglichkeiten bieten – möglicherweise erhält man sofort die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Ein persönlicher Kontakt ist oft authentischer und zeigt Initiative.

Erfahrungen mancher Bewerber bestätigen diese Aussagen. Ein Nutzer berichtet davon, dass er als Honorardozent mit seiner Strategie – ohne Voranfrage – sehr gute Erfolge erzielt hat. Das Einreichen der Bewerbungen allein führte zu einer hohen Rückmeldung von zwei Interviews bei fünf Bewerbungen. Dieses Beispiel spricht dafür: Dass auch der direkte Weg zum Ziel führen kann. Während einige es bevorzugen einfach ihre Bewerbungsunterlagen einzureichen zeigen andere: Das Warten auf eine Antwort nicht unbedingt erforderlich ist.

In der Computerbranche, einer dynamischen und schnelllebigen Welt, könnte die Methode des gesichtslosen E-Mail-Kontakts zum Erfolg führen. Es gibt jedoch Branchen ´ in denen persönlicher Kontakt unerlässlich ist ` um einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen. Wenn man zögert, anzurufen, stellt sich die Frage – wie wird man dann im Vorstellungsgespräch auftreten? Mut ist gefordert.

Zusammengefasst ergibt sich aus den unterschiedlichen Herangehensweisen, dass es keine universelle Antwort gibt. E-Mails können in einigen Fallstricken punkten, während andere auf die Kraft der persönlichen Ansprache setzen. In jedem Fall – ob E-Mail oder Anruf – ist es wichtig, authentisch und interessiert zu bleiben. Es liegt an jedem Einzelnen – das für sich passende Vorgehen zu wählen und letztlich den entscheidenden Schritt in die berufliche Zukunft zu wagen.






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