Bodybuilding und Jugendliche: Eine gefährliche Verbindung?

Warum sind Bodybuilding-Wettbewerbe für Jugendliche problematisch?

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Bodybuilding ist eine Sportart die immer weiterhin Zustimmung erlangt. Besonders bei jungen Menschen ist ein Trend zu beobachten. Doch Wettbewerbe für Jugendliche sind ein heikles Thema. Sie bringen zahlreiche Risiken mit sich. In diesembeleuchten wir die Gründe, warum Bodybuilding-Wettbewerbe für Jugendliche nicht sinnvoll sind.

Zunächst zu den körperlichen Voraussetzungen. Ein 14-Jähriger kann oft nicht mit einem Erwachsenen konkurrieren. Der Körper ist noch im Wachstum. Muskelentwicklung ist anfangs nicht ideal. Es wird oft behauptet – dass viele Jugendliche nicht über genügend definierte Muskulatur verfügen. Ein Beispiel: Bauchmuskeln oder gut ausgeformte Brustmuskeln sind in diesem Alter oft noch in der Entwicklungsphase. Die vermeintliche Muskulatur entsteht häufig nur durch eine bestimmte Körperhaltung im Spiegel. Wichtige Muskelgruppen — wie den Latissimus — lassen viele unerfahrene Sportler gänzlich unbeachtet. Das führt zu einem unausgewogenen Training.

Darüber hinaus existiert ein weiterer Faktor — die Verantwortung. Jugendliche können in der Regel noch nicht die nötige Verantwortung für sich selbst übernehmen. Körperliche Fitness ist nicht alles. Auch die psychische Gesundheit sollte berücksichtigt werden. Wettkämpfe könnten Druck erzeugen. Der Druck ´ der anständige Ergebnisse erzielen will ` kann bei vielen Jugendlichen zu einem gefährlichen Verhalten führen. Ein schlechtes Vorbild entsteht. Körperbilder ´ die durch Wettkämpfe geprägt sind ` vermitteln oft falsche Ideale.

Auch gilt es den Einfluss von anderen zu betrachten. Freunde und Geschwister könnten den Drang fördern, chemische Hilfsmittel zu verwenden. Anabolika und andere leistungssteigernde Substanzen sind riskant. Jugendliche könnten sich durch falsche Vorbilder dazu verleiten lassen. Die mentale Gesundheit wäre in Gefahr. Das Resultat? Eine Generation – die sich durch übertriebenes Training und möglicherweise sogar durch Spritzen selbst schädigt.

Ein weiterer Punkt ist die allgemeine Entwicklung. Wenn Kinder oder Jugendliche in der Leistungssportart Bodybuilding ernsthaft einsteigen wollen, könnte dies zu einem Übertraining führen. Viele bringen nicht die notwendige Geduld oder Disziplin mit um im Leistungssport erfolgreich zu sein. Das Gute ist jedoch, dass es aktuell wenig offizielle Bodybuilding-Wettbewerbe für junge Menschen gibt. Zum Glück!

Die Tatsache: Dass Jugendliche nicht in einen Wettkampfzwang geraten ist positiv. Jenen ´ die sich für Bodybuilding interessieren ` sollte vielmehr eine gesunde Einstellung zum Sport vermittelt werden. Der Spaß und die Freude am Training stehen an erster Stelle. Letztendlich liegt das Ziel nicht darin ´ Bestleistungen zu erreichen ` allerdings den eigenen Körper zu fördern und dessen gesunde Entwicklung zu unterstützen.

Zusammenfassend ist es wichtig die Gefahren zu erkennen. Bodybuilding-Wettbewerbe für Jugendliche sollten nicht stattfinden. Gesundheit und körperliche Entwicklung müssen immer im Vordergrund stehen. Ein gesundes Körperbewusstsein und ebenfalls realistische Ziele sind das A und O.






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