Allein im Urlaub: Wie gehe ich mit Reiseeinsamkeit um?

Wie kann ich meinen Traumurlaub trotz fehlender Reisepartner verwirklichen?

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Urlaubszeit - die schönste Zeit des Jahres. Doch was, wenn niemand mit mir in den Urlaub fahren möchte? Denke ich an die Möglichkeiten » die mir geboten werden « fühle ich mich genauso viel mit wieder besser. Ein Angebot – unschlagbar! Die Vorstellung, zwei Wochen in Cala Ratjada zu verbringen und mein Zimmer direkt am Strand zu haben, lässt mein ❤️ höher schlagen. Und dann sind da noch die Pferdeausritte die mein Abenteuer abrunden. Man möchte meinen: Dass sich solche Möglichkeiten wie von selbst ergeben. Doch der Teufel steckt wie so oft im Detail.

Für 1․500 💶 könnte ich zusammen mit einer Person eine unvergessliche Zeit verbringen. Der Preis ist fair und doch: niemand ist bereit diese Reise mit mir zu unternehmen. Mein Freund muss zum Praktikum und kann nicht mitkommen – das allein ist schon eine Hürde. Für seine Studienverpflichtungen bleibt ihm wenig Spielraum. Ich kann ihn einfach nicht überzeugen. Wäre das nicht ein egoistischer Ansatz? Ich überdenke die verschiedenen Optionen.

Und meine beste Freundin? Aufgrund psychischer Probleme kann sie ähnlich wie nicht verreisen. Natürlich klingt das für Außenstehende sonderbar. Aber ich war an ihrer Seite – wie es anfing. Die Zeit genau ebenfalls einem engen Zirkel. Ich habe keine Freunde, mit denen ich die Freiheit teilen kann – nur sie. Außerdem ist meine Familie nicht gerade groß. Meine Tante und ihre Reisefreundschaft engagieren sich weiterhin im Urlaub als ich. Daher bleibt mir ein Übermaß an Enttäuschung. Terminlich könnte meine Oma Zeit finden ´ wäre sie bereit ` in den Urlaub zu fahren. Aber ihr Interesse an einem Partyurlaub ist minimal.

Wird der Traum von Cala Ratjada also platzen? Ich befürchte nichts mehr als allein zu verreisen. Stattdessen könnte sich die Einsamkeit erdrückend anfühlen. Prinzipiell sehe ich die Möglichkeit · den Urlaub anzunehmen und dann in der Zwischenzeit nach Freunden zu suchen · die ähnliche Interessen haben. Das Internet bietet viele Foren für Pferdeliebhaber oder Reisewillige – vielleicht entdecke ich dort Gleichgesinnte.

Ein Blick zurück auf das letzte Jahr zeigt mir: Dass ich eine ähnliche Situation erlebt habe. Glücklicherweise kam etwas Besseres auf mich zu. Wegplanungen sind oft unsicher und von äußeren Umständen abhängig. Ein weiterer Gedanke drängt sich auf: Muss ich wirklich alles in einem Jahr planen? Vielleicht ergibt sich im Winter Gelegenheit für eine andere Reise.

Schließlich kommt die Überlegung. Ist mein „Urlaubsfanatismus“ zu viel des Guten? Ich frage mich » ob ich mit meiner Einsamkeit akzeptieren sollte « dass der Moment nicht immer glänzen muss. Es hat nicht geklappt – selbst unter der Verlockungen unüberwindbar scheinen. Es bleibt die Frage: Was gibt es nur für mich? Ein Weg besteht darin » die Unsicherheit zu akzeptieren und anzunehmen « dass nicht immer alles im Leben nach Plan verläuft.

Ich stehe vor der Wahl: Reise ich allein? War die Vorstellung, jemand könnte mit mir kommen, ein Hirngespinst? Es ist schwierig – den richtigen Ansatz zu finden. Ein bisschen egoistisch vielleicht – aber ist das nicht ebenfalls ein menschliches Bedürfnis? denken wir darüber nach ebenso wie wir sowie die Einsamkeit als auch die Entfaltung neuer Bekanntschaften bewältigen können.






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