Spaziergänger und das Veterinäramt – Eine Herausforderung für Pferdehalter

Wie sollten Pferdebesitzer mit unliebsamen Kontrollen des Veterinäramtes umgehen und was sind sinnvolle Schritte zur Klärung der Situation?

Uhr
Die Herausforderungen für Pferdehalter können vielfältig sein. In einem sehr speziellen Fall sind ahnungslose Spaziergänger Mitglieder dieser Geschichte die ohne zu zögern das Veterinäramt alarmieren. Hilfreich sind diese Besuche oft nicht sie verursachen Stress und Unsicherheit. Ein Pferdebesitzer schildert seine Situation und die damit verbundenen Probleme—seit sechs Jahren lebt sein Offenstall-Betrieb in Harmonie freilich gerät das friedliche Miteinander in Gefahr.

Am 14. November 2012 begann das Fiasko. Spaziergänger meldeten: Dass die Pferde nicht genügend Futter erhielten. Die Besitzer waren auf Arbeit und konnten die Tiere nicht rund um die im Blick behalten. Es ist nicht ungewöhnlich: Dass ein Veterinäramt bei Verdacht auf Missstände vor Ort erscheint. Die Berichte besagen – die Pferde seien nervös und aggressiv gewesen. Fehlende Futtermittelreste sind oft ein Kriterium welches als Zeichen von mangelnder Fütterung gewertet wird. Die Situation eskalierte – wie das Veterinäramt einen Termin mit der Schwiegermutter des Pferdebesitzers vereinbarte. In der darauffolgenden Woche trafen sie dann im Stall auf ein überaus aufgeregtes Team von Pferdehaltern. Diese wollten den Blick der Spaziergänger meiden und ihre Pferde umversorgen.

Zugleich gibt es etwas das nicht übersehen werden sollte. Baustellen in der Umgebung setzen dem Pferdebetrieb zu. Bei Ausritten sieht man sich oft einem unsympathischen Publikum gegenüber. Zudem wurden den Pferden von Spaziergängern sogar verschimmeltes Brot gefüttert – ein weiteres Sicherheitsrisiko. Für den Umzug ist eine Lösung in Sicht. Ein Stall in der Umgebung bietet den Vorteil von 24/7 Betreuung und derer Freunde stehen ähnlich wie dort. Ein wichtiges Anliegen ist es – die Pferde bestmöglich zu versorgen.

Klar ist die Entscheidung zu ziehen ist nicht mit Flucht gleichzusetzen. Es geht darum – die Situation zu optimieren und unliebsame Kontrolle zu vermeiden. Aber wie informiert man das Veterinäramt? Müssen die Umstände der Abwanderung mitgeteilt werden? Die Unsicherheit bleibt.

Der Leser hat sicher schon die Standpunkte vernommen: Erfahrung mit dem Veterinäramt zieht oft negative Schlagzeilen nach sich. Es gibt einige Grundregeln in der Tierhaltung. Richtiges Füttern ist entscheidend. Eine Faustregel besagt, den Tieren mindestens 1⸴5 kg Heu pro 100 kg Körpergewicht anzubieten. Während der Wintermonate ist eine ausreichende Heu-Versorgung umso wichtiger um die Tiere warm und gesund zu halten. Ein gut ausgerüsteter Stall würde helfen dem Veterinäramt keine Angriffsfläche zu bieten. Ihr Umzug könnte ebenfalls einer Marktbeobachtung seitens des Veterinäramtes unterliegen. Und wie oft muss man sich dann den neuen Gegebenheiten anpassen?

Es ist wichtig: Dass Pferdebesitzer mit ihre Nachbarn offen kommunizieren. Ziel sollte es sein – Missverständnisse auszuräumen. Viele Spaziergänger sind verunsichert. Die Sichtweise auf “normale” Pferde ist häufig verzerrt. Manchmal ist ein normal schlankes Pferd für diese Menschen besorgniserregend. Aktiv auf das Veterinäramt zuzugehen – das könnte klärende Vorschläge beinhalten. Niemand ist perfekt – und oft wird etwas übersehen oder missverstanden. Ein unaufgeräumter Stall wird häufig kritisiert. Hygiene ist ein weiterer wichtiger Punkt.

Um den etwas abzuschließen: Der Pferdebesitzer war in Sorge um die Fütterung seiner Tiere. Sechsmal kleine Ballen für vier Pferde sind ein solider Schnitt. Der Tierarzt bestätigte: Dass es seinen Tieren gut gehe. Der Rat war klar, also geht man die Thematik gelassen an – es gibt wirklich keinen Grund zur Annahme, dass wohlwollende Tierhaltung gefährdet sein sollte.

Der Aufruf an alle Pferdebesitzer bleibt jedoch: Stehen Sie für Ihre Tiere ein – kommunizieren Sie. Missverständnisse kosteten Zeit und Nerven. Das Veterinäramt sollte kein Ungeheuer sein. Es gilt – das Vertrauen zu suchen. Die Herausforderungen sind nicht leicht ´ allerdings mit der richtigen Kommunikation ` der Sachlage und offenen Ohren wird der Weg sicher leichter.






Anzeige