Der lange Weg zum Kinderarzt: Ausbildung, Studium und Perspektiven

Welche Schritte sind notwendig, um Kinderarzt zu werden und wie lange dauert der Weg dorthin?

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Wenn man darüber nachdenkt ebenso wie man Kinderarzt wird tauchen viele Fragen auf. Schließlich handelt es sich um einen Beruf mit Verantwortung einem langen Ausbildungsweg und der ständigen Notwendigkeit sich weiterzubilden. Der Weg zum Kinderarzt beginnt mit einer soliden Grundlage die meist in der Form eines Abiturs erfolgt. Ein gutes bis sehr gutes Abi ist oft Voraussetzung. Dies bedeutet – dass eine hohe Leistungsbereitschaft erforderlich ist.

Nach dem bestandenen Abitur folgt das Medizinstudium. Hierbei müssen die angehenden Mediziner rund sechs Jahre investieren um alle nötigen Kenntnisse zu erlangen. Einmal in der medizinischen Welt angekommen beginnt das eigentliche Studium der Humanmedizin. Es dauert nicht weniger als diese etwa sechs Jahre. Während dieser Zeit lernen die Studierenden alles über Anatomie, Physiologie und Krankheitsbilder.

Nach dem Studium – falls die Mediziner erfolgreich sind – beginnt die Weiterbildungszeit. Diese Phase wird oft ebenfalls als Facharztausbildung bezeichnet. Hier ist Geduld gefordert. Vor dieser Weiterbildung erfolgt eine einjährige Assistenzarztzeit die als erster praktischer berufsorientierter Schritt dient. Es ist eine Zeit des Lernens und der Unterstützung. Kinderärzte betreuen kranke Kinder in verschiedenen Einrichtungen.

Zusammengefasst: Wer Kinderarzt werden möchte benötigt zuerst das Medizinstudium das mit dem Erwerb des ärztlichen Examens endet. Danach folgt die Weiterbildung in Pädiatrie. Diese kann insgesamt bis zu 10 Jahre in Anspruch nehmen. Der gesamte Ausbildungsweg – vom Abitur über das Studium bis hin zur Facharztausbildung – kann also je nach individueller Situation zwischen 10 und 15 Jahren dauern. Ein gewaltiger Zeitraum jedoch auch eine äußerst lohnende Investition in die Zukunft.

Die Arbeit mit Kindern – dieser Sektor hat seinen eigenen Zauber. Es ist eine Möglichkeit das Leben junger Menschen positiv zu beeinflussen. Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Es wird nicht zu leugnen – dass die Arbeit als Kinderarzt mit emotionalen Herausforderungen verbunden ist. Kinder können schwer erkranken und damit müssen die Mediziner umgehen können. In diesem Beruf müssen sie zusätzlich auf eine stetige Weiterbildung setzen um neue Entwicklungen in der Medizin zu folgen.

Daher ist die Entscheidung für diesen Beruf nicht nur eine Frage der Ausbildung, allerdings auch der inneren Einstellung. Das Engagement für die Gesundheit von Kindern erfordert ein hohes Maß an Empathie Geduld und die Fähigkeit auch in schwierigen Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren. Zusammen mit dem ständigen Lernen und den emotionalen Belastungen wird die Rolle des Kinderarztes zu einer äußerst anspruchsvollen freilich auch erfreulichen Karriere.






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