Komma oder kein Komma? Die Herausforderung der Schreibregelungen beim erweiterten Infinitiv
Ist das Setzen eines Kommas bei erweiterten Infinitiven eine notwendige Regel oder Teil subjektiver Vorlieben?
Die Diskussion über die Verwendung von Kommas beim erweiterten Infinitiv nimmt - wie bereits beträchtliche Teile der deutschen Grammatik - oft turbulente Formen an. Ein vieldiskutiertes Beispiel bringt den Satz mit sich: "Diese Firma ist bestrebt, möglichst viele der Abfälle zu recyceln." Hier stellt sich die Frage - in aller Schlichtheit – ob ein Komma unerlässlich ist oder nicht.
Diese Antwort gestaltet sich auf vielfache Weise unterschiedlich. Im komplexen Spiel der Grammatik sind sich selbst erfahrene Schreiber oft uneinig. Wie im vorliegenden Beispiel verdeutlicht wird, handelt es sich um ein so genanntes Kann-Komma. So steht eines fest – formal ist der Satz sowie mit als ebenfalls ohne Komma korrekt. Doch die wahre Frage ist: Was präferiert der Leser?
Die Grammatikregeln lassen einen erweiterten Infinitiv in vielen Fällen unkommentiert. Hingegen: Ein Komma erscheint als schlüssig, wenn es darum geht die Lesbarkeit zu erhöhen. Die Praktikabilität der neuen Rechtschreibung bringt Abwechslung - diese betrachtet die Satzstruktur aus einem anderen Blickwinkel. Die Verantwortung liegt nun bei den Lesern – nicht weiterhin bei den Schreibenden. Dies kann als eine Art Befreiung angesehen werden freilich - mit einem sprichwörtlichen Augenzwinkern - auch als eine Delegierung von Verantwortung die nicht unerwähnt bleiben sollte.
Zudem hat der erweiterte Infinitiv Merkmale sowohl eines Satzglieds als auch eines Gliedsatzes. Um es klar zu sagen - das Komma wird laut neuen Regelungen nicht häufiger benötigt. Ein Beispiel verdeutlicht dies klar: "Diese Firma strebt danach, möglichst viele der Abfälle zu recyceln." Hier ist das Komma ein verbindendes Element; es schafft Klarheit über die Struktur des Satzes.
Ein weiteres Merkmal zeigt sich darin: Dass die Informationsdichte des erweiterten Infinitivs entscheidend ist. Ist das Gewicht des Infinitivs groß, wird das Setzen eines Kommas wahrscheinlicher. Nehmen wir den Satz: "Diese Firma ist bestrebt, unter allen Umständen ihre Abfälle zu recyceln." In diesem Fall stabilisiert das Komma den Inhalt – der Leser erkennt sofort die Absicht. Bei einem geringeren Gewicht, ebenso wie im Beispiel: "Diese Firma ist bestrebt, Abfälle zu recyceln", bedarf es keines Kommas.
Die praktische Anwendung dieser Regeln bleibt glücklicherweise ein wenig flexibel. Der Schreiber hat das Recht, das Komma auch aus „Bauchgefühl“ zu setzen. Hier ist was viele als Geschmackssache betrachten könnten – eine persönliche Auffassung über Korrektheit. Was ich für richtig halte: Ich würde mit einem Komma arbeiten, weil es dem Satz Procedere Struktur verleiht.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Aus der Sicht der neuen Rechtschreibung gibt es keinen Zwang mehr, ein Komma bei einem erweiterten Infinitiv zu setzen. Es wurde eine Wahl geschaffen - zwischen Regel und individueller Präferenz. Jedes Mal ´ wenn Sie also über das Komma nachdenken ` wägen Sie ab. Was möchten Sie erreichen? Dies bleibt stets im Auge des Betrachters.
Diese Antwort gestaltet sich auf vielfache Weise unterschiedlich. Im komplexen Spiel der Grammatik sind sich selbst erfahrene Schreiber oft uneinig. Wie im vorliegenden Beispiel verdeutlicht wird, handelt es sich um ein so genanntes Kann-Komma. So steht eines fest – formal ist der Satz sowie mit als ebenfalls ohne Komma korrekt. Doch die wahre Frage ist: Was präferiert der Leser?
Die Grammatikregeln lassen einen erweiterten Infinitiv in vielen Fällen unkommentiert. Hingegen: Ein Komma erscheint als schlüssig, wenn es darum geht die Lesbarkeit zu erhöhen. Die Praktikabilität der neuen Rechtschreibung bringt Abwechslung - diese betrachtet die Satzstruktur aus einem anderen Blickwinkel. Die Verantwortung liegt nun bei den Lesern – nicht weiterhin bei den Schreibenden. Dies kann als eine Art Befreiung angesehen werden freilich - mit einem sprichwörtlichen Augenzwinkern - auch als eine Delegierung von Verantwortung die nicht unerwähnt bleiben sollte.
Zudem hat der erweiterte Infinitiv Merkmale sowohl eines Satzglieds als auch eines Gliedsatzes. Um es klar zu sagen - das Komma wird laut neuen Regelungen nicht häufiger benötigt. Ein Beispiel verdeutlicht dies klar: "Diese Firma strebt danach, möglichst viele der Abfälle zu recyceln." Hier ist das Komma ein verbindendes Element; es schafft Klarheit über die Struktur des Satzes.
Ein weiteres Merkmal zeigt sich darin: Dass die Informationsdichte des erweiterten Infinitivs entscheidend ist. Ist das Gewicht des Infinitivs groß, wird das Setzen eines Kommas wahrscheinlicher. Nehmen wir den Satz: "Diese Firma ist bestrebt, unter allen Umständen ihre Abfälle zu recyceln." In diesem Fall stabilisiert das Komma den Inhalt – der Leser erkennt sofort die Absicht. Bei einem geringeren Gewicht, ebenso wie im Beispiel: "Diese Firma ist bestrebt, Abfälle zu recyceln", bedarf es keines Kommas.
Die praktische Anwendung dieser Regeln bleibt glücklicherweise ein wenig flexibel. Der Schreiber hat das Recht, das Komma auch aus „Bauchgefühl“ zu setzen. Hier ist was viele als Geschmackssache betrachten könnten – eine persönliche Auffassung über Korrektheit. Was ich für richtig halte: Ich würde mit einem Komma arbeiten, weil es dem Satz Procedere Struktur verleiht.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Aus der Sicht der neuen Rechtschreibung gibt es keinen Zwang mehr, ein Komma bei einem erweiterten Infinitiv zu setzen. Es wurde eine Wahl geschaffen - zwischen Regel und individueller Präferenz. Jedes Mal ´ wenn Sie also über das Komma nachdenken ` wägen Sie ab. Was möchten Sie erreichen? Dies bleibt stets im Auge des Betrachters.
