Doppelprofessuren: Ein Blick auf die rechtlichen Grundlagen und Möglichkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Welche Regelungen existieren in Deutschland, Österreich und der Schweiz für akademische Doppelprofessuren?

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Im Hochschulsystem wird oft über die Möglichkeiten von Professuren diskutiert. Die spannende Frage: Ist es möglich, genauso viel mit zwei Professuren an verschiedenen Hochschulen zu innehaben? Besonders häufig interessiert dies viele BWL-Studierende. In Deutschland liegt der Fokus auf den da geltenden Vorschriften. Man bekommt schnell den Eindruck – dass die Antworten komplex sind.

Eine interessante Situation schildert ein BWL-Student. Sein Professor pendelt zwischen Deutschland und Österreich. Er nutzt Skype für den Austausch. Das lässt tatsächlich Raum für Spekulation. Hat der Professor vielleicht eine zweite Professur in Österreich? Oftmals sind die finanziellen Anreize das Hauptmotiv für solch eine Konstellation. In Deutschland existieren allerdings gebräuchliche Regelungen die solche Überkreuzungen betreffen.

Er ist nicht allein. Es gab viele Uni-Professoren. Gastprofessoren zum Beispiel die regelmäßig aus anderen Städten kommen. Der Austausch ist oft ein Teil der akademischen Welt. Profis und Experten bringen frische Perspektiven und Wissen in die Lehrveranstaltungen. Man erkennt da ein Schlupfloch; schließlich besteht die Möglichkeit, mehrere Lehraufträge zu halten.

Doch wie viele Professuren kann man erzielen? Generell ist die klare Botschaft zu vermitteln: Doppelprofessuren sind stark reglementiert. Entscheidend ist der Umfang der Lehre. Hat man eine Professur in Deutschland unterliegt man strengen rechtlichen Grundlagen. Beherbergt ein Professor die Pflicht, nicht weiterhin als 25% einer Vollzeitstelle an einer anderen Institution zu arbeiten, könnte eine Kombination aus Lehraufträgen möglich sein.

In Österreich jedoch ist die Sachlage nicht ganz so strikt. Ein Professor kann dort unter bestimmten Bedingungen an mehreren Universitäten beschäftigt sein. Diese Flexibilität kennzeichnet das österreichische Hochschulsystem. man findet oft die Möglichkeit Judikative und Exekutive zu verbinden. Das ist anders als in Deutschland.

Fast schon kurios: Ein Beispiel von einer Tierdokumentation. Ein Professor dort hatte gleich sechs Doktor. Solche Beispiele hinterlassen Eindruck. Arbeiten mehrere Doktoranden für ein und denselben Professor? Anders gesagt: Wie schafft jemand einfach so viele Abschlüsse?

Abschließend bleibt zu sagen, dass das Konzept mehrerer Professuren auf vielen Faktoren beruht. Sie sind existent freilich oft an strikte Bedingungen gebunden. Ob dies nun in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gilt – die Komplexität bleibt. Das sollte Studierende immer im Hinterkopf behalten.






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