Was kostet Nachhilfe im Jahr 2023: Ein Preisvergleich zwischen Privatlehrern und Nachhilfeschulen

Was sind die Vor- und Nachteile von privater Nachhilfe im Vergleich zu professionellen Nachhilfeschulen?

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Die Ausgaben für Nachhilfe können beachtlich von den angebotenen Leistungen abhängen. Ein erster Ansatz ist die Suche nach einem privaten Lehrer. Oft erweist sich dies als die kostengünstigste Option. Am besten nutzt man lokale Möglichkeiten. Ein einfaches Aushängen von Informationen am schwarzen Brett eines Gymnasiums kann oft schnell zu einem geeigneten Kandidaten führen.

Lehrer und Lehrerinnen verlangen in der Regel 20 💶 für 45 Minuten. Besonders sinnvoll ist jedoch die Buchung von Doppelstunden. Dabei steigen die Kosten auf 40 bis 50 Euro für eineinhalb Stunden. Diese Sätze variieren jedoch stark je nach individueller Situation des Schülers beruflich Ausgebildete Pädagogen kosten im Durchschnitt etwa 15 bis 20 Euro pro Stunde, wenn nur Wissenslücken bestehen.

Verständnisprobleme führen schnell zu höheren Preisen. Hier können die Kosten auf 25 bis 35 Euro pro Stunde ansteigen. Einige Anbieter, selbsternannte Lerntherapeuten oder spezielle LRS-Therapeuten, verlangen gar bis zu 80 Euro. Auf den ersten Blick mögen solche Preise abschreckend wirken. Aber die Vorteile gewerblicher Nachhilfe sind gleichfalls überzeugend: Sie bieten individuelle Betreuung und keinen Vertragszwang. Zudem sind Gruppenunterrichte an Nachhilfeschulen meist weniger werthaltig, da man dort oft nur einen Bruchteil der Lehrerkompetenz erfährt.

Hier im Vergleich noch eine interessante historische Note: Vor 22 Jahren verdiente ein Lehrer in Österreich 200 Schilling für 60 Minuten, umgerechnet etwa 22⸴5 Euro. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich die Preise an die Inflation und die allgemeinen Lebenshaltungskosten angepasst. Ein Junglehrer kostete damals 300 Schilling und stieg nach der Währungsumstellung auf 40 Euro.

In Liechtenstein lagen die Preise momentan bei 80 Franken. Was bleibt zu sagen? Die Preise stiegen über die Jahre die Qualität der Lehrkräfte variiert stark. Die Entscheidung als Eltern sollte nicht nur vom Geld abhängen. Vielmehr sind ebenfalls Faktoren wie persönliche Betreuung und individuelle Lernbedürfnisse des Kindes entscheidend.

Zusammenfassend lässt sich feststellen: Wenn man einen geeigneten Nachhilfelehrer findet ist dies häufig die bessere Investition. Ein Nachhilfeinstitut kann für einige eine Lösung sein jedoch die Unterschiede in der Qualität sind unübersehbar. Bei der Wahl der richtigen Unterstützung kann es entscheidend sein, auf persönliche Empfehlungen zu setzen und einen direkten Kontakt mit dem Lehrer herzustellen—das ist invaluable.






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