Kontakte vor der Au-Pair-Ankunft: Wie viel ist normal?

Wie häufig sollten Au-Pairs vor ihrer Ankunft Kontakt zu ihrer Gastfamilie haben?

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Die Vorfreude auf das Au-Pair-Abenteuer ist riesig. Wer sich auf den Weg in ein neues Land macht – um fremde Kulturen zu entdecken – sieht sich oft mit Unsicherheiten konfrontiert. Eine zentrale Frage dabei die viele zukünftige Au-Pairs beschäftigt ist der Kontakt zu ihren Gastfamilien vor der Ankunft. Wie oft sollte dieser Austausch stattfinden?

Einerseits ist der Austausch mit der Gastfamilie wichtig. Vertrauen und Verständnis – das sind Grundpfeiler für ein harmonisches Zusammenleben. Anderseits könnte es allerdings ebenfalls zu viel des Guten sein, wenn man sich zu oft meldet und nicht viel zu erzählen hat. Das Gedankenkarussell, das sich hier dreht, könnte auch als „Angst vor dem Unbekannten“ bezeichnet werden.

Einige Au-Pairs berichten von unterschiedlichen Erfahrungen – mal war der Kontakt häufig und herzlich, mal eher sporadisch und formal. Bei einigen kam der Austausch nur durch reine Informationsbotschaften zustande. Fragen wie: „Wann komme ich an?“ oder „Wie ist die Anreise organisiert?“ – diese sind essentiell jedoch oft nicht emotional. Zuerst sollten sich Au-Pairs darüber im Klaren sein, dass weniger nicht immer ein Zeichen für Distanz ist.

Zusätzlich ist es interessant zu erwähnen, dass viele Au-Pairs ihre Gastfamilien nur wenige Wochen oder sogar nur Tage vor dem Abflug kontaktieren. Diese zögerliche Kommunikation ist nicht ungewöhnlich. Ein Grund könnte die allgemeine Nervosität sein. Statistiken zeigen, dass die meisten Au-Pairs durchschnittlich zwei bis drei E-Mails vor ihrer Ankunft schreiben.

Ein bemerkenswerter Punkt ist auch die Diversität der Erwartungen. Während einige Gastfamilien eher introvertiert sind ´ lieben es andere ` die Vorfreude aktiv zu teilen. Dies kann zu Missverständnissen führen. Daher könnte es sich lohnen, das Gleichgewicht zu finden – ein bisschen Offenheit auf beiden Seiten kann Wunder wirken.

Wichtige Themen wie Ernährung Freizeitgestaltung oder Verantwortlichkeiten in der Familie sollten nicht vergessen werden. Ordnung und Struktur schaffen Sicherheit. Ein wenig Eigeninitiative schadet nicht – mal Zeit nehmen um Fragen zu klären, kann Klarheit bringen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Kommunikation ist der Schlüssel. Au-Pairs sollten sich nicht unter Druck setzen – ob viel oder wenig Kontakt, letztendlich zählt die Qualität der Gespräche. Es bleibt festzuhalten: Es keine feste Regel gibt, ebenso wie oft ein Au-Pair Kontakt mit der Gastfamilie aufnehmen sollte. Vorsicht ist geboten, wenn die Unsicherheit überwiegt – und dennoch ist es wichtig, sich nicht in einen vermeidbaren Stress hinein zu manövrieren.

Entscheidend für eine erfolgreiche Au-Pair-Erfahrung ist das Vertrauen. Gemeinsam an den Start zu gehen und ein offenes Ohr füreinander zu haben, kann zu einer schönen Zeit im Ausland führen – voller unvergesslicher Momente und Freundschaften.






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