Der Atem des Kampffisches – Einblicke in seine Atmung und Pflege

Wie oft holt ein Kampffisch tatsächlich Luft und was könnte seine Atemgewohnheit beeinflussen?

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Kampffische sind faszinierende Wesen. Die häufige Frage ´ ebenso wie oft sie Luft schöpfen ` führt schnell zu Missverständnissen. Vermutungen genügen oft nicht. Der Kampffisch – ebenfalls Betta splendens genannt – kann weiterhin als nur über die Kiemen atmen. Bereits im Jugendstadium besitzen diese Fische ein besonders bemerkenswertes Organ – das Labyrinthorgan. Dieses Organ erlaubt eine klare Differenzierung zwischen der Atmung die von der Wasseroberfläche und durch Kiemen erfolgt.

Das Problem liegt oft in der Art ihrer Atemgewohnheiten. Die allgemeine Annahme besagt – Kampffische atmen nur sporadisch Oberflächenluft. Diese Fische atmen über die Kiemen, es stimmt aber nicht ganz, dass sie dies ausschließlich tun. Ein älterer Kampffisch könnte dauerhaft Luft an der Oberfläche atmen. Das kann mehrere Gründe haben — einerseits gewöhnliche Variationen bei verschiedenen Individuen oder andererseits mögliche Probleme im Aquarium.

Ein häufiges Warnsignal: Wenn der 🐟 in kürzeren Abständen Luft holt, dann ist dringend eine Untersuchung des Wasserbedingungen notwendig – der ph-Wert, Ammoniak und andere Schadstoffe sollten regelmäßig kontrolliert werden. Ungünstige Wasserparameter können den Fisch stressen. Dazu gehört auch das Vorhandensein von giftigen Substanzen.

Die Wasseroberfläche sollte zudem ordentlich abgedeckt sein – das wirkt sich positiv auf die 🌡️ des Wassers aus. Schwankungen können gefährlich für das Wohlbefinden des Fisches sein. Ein zu kaltes oder ungemütliches Wasserstress kann zum Tode führen.

Jungfische benötigen eine besondere Pflege. Sie benötigen nicht nur aktiven Wasserfluss allerdings auch genügend Sauerstoff. In der Regel atmen sie deutlich häufiger als dreimal täglich, insoweit die Bedingungen es erlauben. Es ist etwas mehr als interessant zu erkennen ´ dass einige Tiere bis zur Minute Atemzüge nehmen ` je nach ihrer Aktivität und Umgebungsparametern. Bei erwachsenen Kämpfern zeigt sich oft eine Anpassung – je stressfreier die Umgebung ist, desto weniger häufig schauen sie nach Luft.

Wuschluft ist für viele Aquaristen ein ungeklärtes Mysterium. Kampffische sind Meister der Anpassung. Vielleicht ist es ja so – dass dein Kampffisch einfach mehr Luft benötigt als seine Artgenossen. Auch die individuelle Veranlagung spielt eine zentrale Rolle. Interessantererweise gibt es auch Tiere die ihre Atmung durch Darmatmung unterstützen — ein faszinierendes Beispiel für die Diversität in der Tierwelt.

Zusammenfassend lässt sich sagen — jeder Kampffisch hat seine eigene Persönlichkeit. Irgendwie ist das auch beruhigend. Regelmäßige Wasseranalysen und das Aufrechterhalten der idealen Umgebung sind der 🔑 zu einem glücklichen und gesunden Leben für diese wunderbaren Fische. Im Zweifel kann auch ein Fachmann hinzugezogen werden. Die Aquaristik bleibt ein ständiger Lernprozess.






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