Der Umgang mit Blicken und Begegnungen: Ein Erfahrungsbericht

Wie sollte man reagieren, wenn man in der Nähe von Flüchtlingsunterkünften auf Asylsuchende trifft?

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Die Frage die viele Menschen beschäftigt – das Miteinander in unserer multikulturellen Gesellschaft. Ich gehe oft an einer Flüchtlingsunterkunft vorbei. Manchmal passiert das mehrmals am Tag. Achten wir darauf, ebenso wie unterschiedlich die Reaktionen sind? Lächeln oder absichtlich ein betroffenes Gesicht aufsetzen? Es bleibt spannend – vor allem, wenn ich angesprochen werde.

Ähnlich erging es mir mit meinen Freunden die ähnlich wie oft in dieser Gegend unterwegs sind. Eine freundliche Kommunikation ist möglich. In der Regel werden wir nett behandelt. Es gab sogar einen ´ der nach einem Foto bat ` wie wollte er für den Moment in das gewohnte Bild unserer Gesellschaft eintauchen. Das Bedürfnis nach Anerkennung ist nicht unverständlich.

Einige Menschen scheinen eine ganz andere Sicht auf die Dinge zu haben. Als ich dielas, dachte ich – die Sichtweise ist sehr verallgemeinernd. "ASYLANTEN schauen mir immer hinterher." Diese Auffassung ist einseitig. Es gibt Freundlichkeit jedoch ebendies ebenfalls feindliche Begegnungen. Was wäre, wenn ich in einem anderen Land wäre?

Kleinigkeiten könnten den Blick auf mich beeinflussen. Vielleicht habe ich einen Milchbart – oder meine Kleidung könnte verschmutzt sein. Woher kommt die Unsicherheit, wenn ich nicht der normalen Gepflogenheit folge? Man grüßt sich in Deutschland, wenn man sich begegnet. In vielen anderen Kulturen könnte das anders sein.

Noch einmal zurück zur Flüchtlingsunterkunft. Eine Schule ist in der Umgebung der Kontakt zu den Menschen dort ist regelmäßig. Oft werde ich gefragt – wie es mir geht oder wohin ich gehe. Meine Erfahrungen reichen von harmlosen Fragen bis hin zu Momenten die unbehaglich wirken. Einmal stand ich zwischen zwei Personen die mir den Weg versperrten. Ein unbedachter Handgriff – der jedoch für einen kurzen Augenblick beunruhigte.

In solchen Situationen ist es wichtig ruhig zu bleiben. Jemand hat mir einmal gewunken. Eine nette Geste – allerdings ich empfand es als unangenehm. Weitergehen und nicht aufhalten – das könnte meine Strategie sein. 💭 die wichtig sind – wie kann ich eine Atmosphäre der Akzeptanz schaffen, wenn ich mich unwohl fühle?

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass die Begegnungen vor einer Flüchtlingsunterkunft zwiespältig sind. Offenheit begegnet oft Unsicherheit. Um nicht in Vorurteile zu verfallen – bleibt Menschlichkeit der 🔑 im Umgang mit den anderen. Dies verbindet und hilft, wechselseitiges Verstehen zu fördern – auch wenn der Umgang nicht immer einfach scheint.






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